Dank dieser Spürnase: Polizei Köln macht großen Drogenfund

Köln - Polizeihund "Ciri" hat am Montagnachmittag im Stadtteil Bilderstöckchen bei einer Wohnungsdurchsuchung ordentlich zugeschlagen.

Die Polizei Köln lobt ihren vierbeinigen Kollegen auf ganzer Spur.
Die Polizei Köln lobt ihren vierbeinigen Kollegen auf ganzer Spur.  © Polizei NRW Köln

Laut Polizei begann der Einsatz mit einem ungewöhnlichen Notruf: Ein 27-Jähriger meldete sich bei den Beamten, nachdem er vor der Wohnungstür eines 42-Jährigen randalierte.

Hintergrund war ein Streit, der bereits am Vorabend begann: Der junge Mann hatte bei dem 42-jährigen Marihuana gekauft und die Drogen später zusammen mit ihm und zwei weiteren Männern in der Wohnung konsumiert.

Im Laufe des Abends soll es dann zu einem Streit gekommen sein, bei dem der mutmaßliche Dealer den Käufer mit einer Pistole bedroht haben soll.

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Der 27-Jährige flüchtete zunächst, kehrte am nächsten Tag aber zurück und machte vor dem Haus ordentlich Lärm. Da er sich offenbar selbst nicht mehr zu helfen wusste, ließ er die Polizei kommen.

Der Einsatz nahm durch die Wohnungsdurchsuchung eine unerwartete Wendung. (Symbolfoto)
Der Einsatz nahm durch die Wohnungsdurchsuchung eine unerwartete Wendung. (Symbolfoto)  © Jan Woitas/dpa

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung in der Escher Straße wurde es für den 42-Jährigen dann schnell ernst. Vierbeiner Ciri führte sein Team zu allen möglichen Drogenverstecken, darunter MDMA, Ecstasy, Pilze sowie mehrere Waffen.

Der 42-Jährige wurde festgenommen und noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt. "Für Ciri gab es natürlich eine extra große Belohnung", so die Beamten.

Titelfoto: Bildmontage: Jan Woitas/dpa, Polizei NRW Köln

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