Von Rabea Gruber
Köln - Nach dem gewaltsamen Tod eines 93-Jährigen in Köln haben die Ermittler einen dritten Tatverdächtigen in Österreich gefasst.
Der 36-Jährige sei am Dienstag am Salzburger Bahnhof festgenommen worden, teilte die Kölner Polizei mit. Die Staatsanwaltschaft habe die Auslieferung des aus Nordmazedonien stammenden Mannes beantragt.
Der 93-Jährige war Anfang Mai in seinem Einfamilienhaus im Kölner Stadtteil Neubrück mutmaßlich getötet und beraubt worden. Die 60-jährige Tochter und der 65-jährige Sohn fanden den Mann nach Polizeiangaben am 3. Mai leblos in seinem Haus.
Eine Obduktion bestätigte, dass er infolge massiver Gewalteinwirkung gestorben sei. Weitere Angaben dazu machten die Ermittler zunächst nicht.
Aufgrund der Spurenlage hatte die Polizei schon früh angenommen, dass sich ein oder mehrere Täter Zutritt zu dem Haus verschafften, den Rentner dort angriffen und die Räume durchsuchten. Anschließend seien sie mit Beute geflüchtet.
Zwei Verdächtige schon früher festgenommen
Über Spuren am Tatort hatten die Ermittler drei Tatverdächtige identifiziert. Zwei Männer im Alter von 30 und 59 Jahren hatte die Polizei bereits gefasst, nach dem 36-Jährigen war gefahndet worden.
Daraufhin waren mehrere Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.