Köln - Ein Böschungsbrand an der A559 hat die Kölner Feuerwehr in der Nacht zu Montag in Atem gehalten.
Um 23.13 Uhr am späten Sonntagabend wurden die Brandbekämpfer zu dem Einsatz auf Höhe der Anschlussstelle Gremberghoven gerufen. "Zwischen der Autobahn und einer angrenzenden Kiesgrube brannte die Vegetation auf einer Fläche von rund 6000 Quadratmetern", berichtet die Feuerwehr am Montag.
Weil die Brandstelle für die Einsatzfahrzeuge unzugänglich war und noch dazu vor Ort keine ausreichende Löschwasserversorgung sichergestellt werden konnte, gestalteten sich die Löscharbeiten aufwendig.
Zunächst erkundeten Fußtrupps daher die Lage, unterstützt durch eine Feuerwehr-Drohne.
Anschließend gingen die Floriansjünger mit Löschrucksäcken und fünf Strahlrohren ausgestattet gegen die Flammen vor. Parallel dazu wurde ein Pendelverkehr mit Tankfahrzeugen eingerichtet, um genügend Löschwasser zur Einsatzstelle zu transportieren.
Autobahn in Richtung Köln während Löscharbeiten gesperrt
Vor Ort waren etwa 70 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 19 Fahrzeugen. Um 1.26 Uhr war die Lage schließlich unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen auf mögliche Glutnester liefen bis in die frühen Morgenstunden. Während der Löscharbeiten war die A559 in Richtung Köln voll gesperrt.
Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar.