Kleines Wunder: Seltener Hirschbaby-Nachwuchs im Kölner Zoo

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Von Antonia Marquardt

Köln – Im Kölner Zoo erkundet das etwa zwei Monate alte Hirschkalb Aurea die Außenanlage.

Neugierig auf Entdeckungstour: Das seltene Hirschkalb Aurea erkundet im Kölner Zoo vorsichtig die Außenanlage.
Neugierig auf Entdeckungstour: Das seltene Hirschkalb Aurea erkundet im Kölner Zoo vorsichtig die Außenanlage.  © Henning Kaiser/dpa

Das weibliche Jungtier der seltenen Prinz-Alfred-Hirsche weicht dabei nicht von der Seite seiner Mutter Rusa. Der Kölner Zoo sieht die Geburt von Anfang Februar als einen bedeutenden Nachzuchterfolg.

In ihrem natürlichen Lebensraum auf den philippinischen Inseln Panay und Negros werde der Bestand auf nur noch rund 1400 Tiere geschätzt, sagte ein Zoo-Sprecher. Waldrodungen und die Jagd setzen der Art in Asien stark zu.

Das Jungtier sei sehr zutraulich, beschreibt eine Tierpflegerin. Irgendwann werde Aurea in einen anderen Zoo wechseln.

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Die Tiere leben in freier Wildbahn meist als Einzelgänger oder in Kleingruppen von bis zu drei Individuen.

Mit der kleinen Aurea ist dem Kölner Zoo ein wichtiger Zuchterfolg bei den stark bedrohten Prinz-Alfred-Hirschen gelungen.
Mit der kleinen Aurea ist dem Kölner Zoo ein wichtiger Zuchterfolg bei den stark bedrohten Prinz-Alfred-Hirschen gelungen.  © Henning Kaiser/dpa

Benannt wurde die Art einst nach Prinz Alfred, dem Sohn von Queen Victoria. Prinz-Alfred-Hirsche sind nach Angaben des Kölner Zoos zwar etwa so groß wie die heimischen Rehe, jedoch massiver und schwerer gebaut.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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