Köln - Die Polizei Köln feiert ihren dienstältesten Kollegen und teilt sein Geheimrezept zum Altwerden.
Ein ganzes Berufsleben lang war Heinz Pötter im Einsatz: erst als Schutzmann auf Streife, später als Ermittler.
"Er hat Täter festgenommen und für Recht und Ordnung eingestanden – mit klarem Blick und festem Wertekompass", loben die Beamten Ermittler der ersten Stunde auf Instagram.
Dort teilen sie Fotos von Heinz, von damals wie von heute. Darunter auch ein altes Schwarz-Weiß-Bild, das ihn als jungen Polizisten zeigt.
"Die Kriminaldienstmarke hat er vor 40 Jahren abgegeben - ein echtes Original ist er bis heute geblieben", heißt es in dem Beitrag dazu.
Dass Heinz für seine Dienste so geschätzt wird, scheint den früheren Ermittler sichtlich stolz zu machen. Mit einem Polizeiauto als Orden um den Hals strahlt er neben seinen jüngeren Polizei-Kollegen in die Kamera.
Der älteste Polizist in Köln: Wie Heinz die 100 knackte
Auf die Frage, wie man so alt wird, hat Heinz eine klare Antwort: "Er ist immer viel zu Fuß gegangen, vor allem auf Streife. Damals hatte die Polizei nämlich nur drei Einsatzwagen."
Zudem machte er nach der Arbeit Dinge, die ihm Freude bereiteten. Er lauschte gerne klassischer Musik zum Entspannen und tauschte die Verbrecherjagd gegen "schnelle Ballwechsel an der Tischtennisplatte".
Mit seinem stolzen Alter hat er "erlebt, wie sich Zeiten verändern" und die "Gesellschaft im Wandel" ist. Dazu zählten "Leichte Jahre – und dunkle Kapitel".
Die Polizei Köln "zieht den Hut" vor dem ältesten Polizeiveteranen der Stadt und dankt ihm für jede Menge "Mut und Menschlichkeit".