Riesen-Ansturm im Museum Ludwig: Diese Ausstellung zieht alle nach Köln
Von Christoph Driessen
Köln - Die Yayoi-Kusama-Ausstellung im Museum Ludwig in Köln hat in den ersten vier Wochen schon 100.000 Besucher angezogen.
Als 100.000. Besucherin wurde jetzt Beate Wickenden aus Neuss begrüßt. Direktor Yilmaz Dziewior sagte, man sei sich bewusst gewesen, dass die japanische Künstlerin ein Publikumsmagnet sei, doch dass die 100.000er-Marke bereits nach einem Monat Laufzeit erreicht werden würde, habe man nicht erwartet.
"Besonders freut uns, dass auch viele Menschen kommen, die nicht regelmäßig Museen besuchen", sagte Dziewior nach einer Mitteilung des Museums. Die Ausstellung sei auch ein echter Renner auf Instagram.
Die noch bis zum 2. August laufende Schau zeigt 300 Werke der heute 97-jährigen Yayoi Kusama von frühen Kinderzeichnungen bis zur Gegenwart.
Das Spektakulärste ist ein riesiger Raum, der ganz von gepunkteten Krakenarmen durchzogen wird. Als Besucher läuft man dazwischen umher und geht in dem psychedelischen Punkte-Kosmos auf.
Das gilt vor allem, wenn man auch noch den in der Mitte platzierten "Infinity Room", einen Spiegelraum, betritt, in dem sich der Tentakelwald fortsetzt. Dort ist die Aufenthaltszeit aufgrund des großen Andrangs allerdings begrenzt.
Titelfoto: Oliver Berg/dpa
