Blindgänger in Köln-Lindenthal entdeckt: Schulen und Kitas bleiben dicht

Köln - In Köln-Lindenthal wurde ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, der am kommenden Montag (11. Mai) entschärft werden soll. Tausende Menschen müssen dafür ihre Wohnungen verlassen.

Wegen des Bombenfunds in Köln-Lindenthal läuft am Montag ein großer Evakuierungseinsatz. Rund 4100 Menschen sind betroffen. (Symbolbild)  © David Inderlied/dpa

Wie die Stadt Köln mitteilt, wurde bei Bauarbeiten im Bereich "Am Mönchshof" am Freitag eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder entdeckt.

Für die Entschärfung wird ein großer Bereich rund um den Fundort abgesperrt. Der Evakuierungsradius wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf 500 Meter festgelegt.

Betroffen sind rund 4100 Menschen. Auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind liegt im Gefahrenbereich.

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Zudem bleiben am Montag sämtliche Schulen und Kitas innerhalb der Sperrzone geschlossen. Eltern sollen sich laut Stadt frühzeitig darauf einstellen.

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Innerhalb des 500-Meter-Radius rund um den Blindgänger müssen Wohnungen, Schulen und weitere Gebäude geräumt werden.  © Stadt Köln

Anlaufstelle in Schule eingerichtet

Für betroffene Anwohner wird ab 9 Uhr eine Anlaufstelle in der Theodor-Heuss-Realschule an der Euskirchener Straße in Köln-Sülz eingerichtet. Dort fällt deshalb ebenfalls der Unterricht aus.

Wann genau die Bombe am Montag entschärft werden kann, ist aktuell noch offen. Klar ist aber schon jetzt: Rund um Lindenthal dürfte es zu massiven Verkehrsproblemen kommen.

Wegen zahlreicher Straßensperren bittet die Stadt darum, sich vorab über aktuelle Infos bei den Medien sowie den Verkehrsbetrieben zu informieren.

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