Große Bombensuche: Kölner Park wird komplett dichtgemacht

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Köln - Im Johannes-Giesberts-Park in Köln wird ab dem 12. Juni nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. Der Park wird dafür komplett gesperrt.

Luftaufnahme des Johannes-Giesberts-Parks mit Darstellung der gesperrten Fläche.
Luftaufnahme des Johannes-Giesberts-Parks mit Darstellung der gesperrten Fläche.  © Bildmontage: Stadt Köln

Hintergrund der Maßnahme sind mehr als 150 verdächtige Stellen im Boden, die bei Auswertungen von Luftbildern und Messungen aufgefallen sind.

Da das Gelände nahe einem früheren Industrieunternehmen liegt, das im Krieg stark bombardiert wurde, gehen Expertinnen und Experten davon aus, dass dort auch heute noch alte Kampfmittel liegen könnten.

Für die Arbeiten bedeutet das: Der gesamte Park wird ab dem 12. Juni voll gesperrt. Die Verdachtspunkte sollen dann Schritt für Schritt aufgegraben und überprüft werden.

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Sollte dabei tatsächlich zündfähiges Material gefunden werden, könnte es am 13. Juli 2026 durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland entschärft werden.

Evakuierung in Köln nicht ausgeschlossen

Wie groß ein möglicher Evakuierungsbereich wäre, hängt vom jeweiligen Fund ab. Mit betroffen sein könnte auch das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße, das bereits informiert wurde und sich vorsorglich auf eine mögliche Evakuierung vorbereitet.

Und auch danach ist im Park noch lange nicht Schluss: Nach Abschluss der Untersuchungen soll das Gelände nämlich komplett umgestaltet werden. Geplant sind unter anderem 30 neue Bäume, entsiegelte Wege und zusätzliche Rundwege.

Die Arbeiten sollen spätestens im Frühjahr 2027 fertig sein.

Titelfoto: Stadt Köln

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