Hitzewelle, 1. FC Köln und Schulhöfe: Darauf hat sich der Stadtrat geeinigt
Köln - Vor der Sommerpause hat der Kölner Stadtrat noch einmal über jede Menge Themen diskutiert. Besonders im Fokus: die Folgen der jüngsten Hitzewelle, neue Trainingsmöglichkeiten für den 1. FC Köln und die Frage, ob Kinder in den Ferien endlich wieder auf Schulhöfen spielen dürfen.
Gleich zu Beginn ging es um die hohen Temperaturen der vergangenen Woche und die Frage, ob Köln gut genug vorbereitet war.
Grüne, SPD und CDU haben sich in einem gemeinsamen Antrag dafür ausgesprochen, die für Köln vorgesehenen Mittel aus dem Bundes-Sondervermögen gezielt in Maßnahmen gegen Hitze und für mehr Klimaanpassung zu investieren.
Im Fokus stehen dabei unter anderem zusätzliche Bäume, mehr verschattete Bereiche sowie Wasser- und Kühlangebote. Auch sensible Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeheime und Schulen sollen mehr Kühlung verschafft bekommen.
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war der 1. FC Köln. Der Stadtrat hat beschlossen, prüfen zu lassen, ob drei Plätze in der Nähe des Geißbockheims für den Profibereich umgebaut werden können.
Gleichzeitig sollen Amateurvereine von besseren Nutzungszeiten und Flutlicht profitieren. Sicher ist das Vorhaben noch nicht.
Mit Blick auf Familien könnte sich in diesem Sommer ebenfalls etwas tun: Der Stadtrat hat beschlossen, Schulhöfe während der Ferien zumindest teilweise zu öffnen. Der Vorschlag existierte schon länger, scheiterte aber an der Umsetzung. Jetzt soll wieder Begehung in die Sache kommen.
Titelfoto: Oliver Berg/dpa
