Summerjam und CSD-Parade in Köln: Polizei bereitet sich auf Großeinsätze am Wochenende vor
Köln - CSD-Parade und Summerjam-Festival locken am Wochenende wieder Hunderttausende Besucherinnen und Besucher nach Köln. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor.
Insbesondere in der Innenstadt, in Deutz sowie im Kölner Norden rechnen die Ordnungshüter mit erheblichen Beeinträchtigungen für den Verkehr, heißt es am Donnerstag.
So muss etwa die Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt ab Freitag (3. Juli) ab 5 Uhr gesperrt werden. In Richtung stadtauswärts ist die Rheinquerung zudem auch am Sonntag (5. Juli) von 8 Uhr bis 17 Uhr dicht.
Darüber hinaus wird der Kölner Hauptbahnhof ebenfalls ab Sonntag ab 13 Uhr nur noch vom Breslauer Platz aus erreichbar sein.
Weitere Informationen zu den Sperrmaßnahmen am Wochenende findest Du unter "www.koeln.de".
Kölner Polizei warnt: "Queere Community weiterhin Ziel von Anfeindungen"
Zudem kündigt die Polizei an, rund um den großen CSD-Umzug am Sonntag, bei dem bis zu 60.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Hunderttausende Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke erwartet werden, mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort zu sein.
"Wir werden auch dieses Jahr wieder auf bewährte Einsatzkonzepte zurückgreifen. Der CSD steht als sichtbares Zeichen für Offenheit, Vielfalt, queeres Leben und die Achtung der Menschenrechte", sagt Einsatzleiter Gregor Eisenmann von der Kölner Polizei, warnt aber: "Immer wieder rückt der CSD aber in den Fokus von Menschen mit radikalen Einstellungen, die sich gegen eine vielfältige Gesellschaft und demokratische Werte richten."
Zumal die queere Community laut Eisenmann auch weiterhin Ziel von Anfeindungen sei. Daher wolle man "frühzeitig und entschlossen einschreiten, damit Konflikte gar nicht erst entstehen."
Daneben bieten die Ordnungshüter rund um das CSD-Wochenende ein spezielles Beratungsangebot für queere Menschen an. Ein Infomobil dafür ist im Bereich Bechergasse/Am Hof im Einsatz.
Titelfoto: Bildmontage: Christoph Reichwein/dpa, Oliver Berg/dpa

