Kölner Pilotprojekt gestartet! Sieht so die Zukunft von E-Autos aus?

Köln - Immer mehr Kölnerinnen und Kölner nutzen E-Autos zur Fortbewegung. Und fast alle von ihnen stehen irgendwann vor der Frage: Wo tanke ich meinen Wagen jetzt auf? Ein zukunftsweisendes Projekt in Köln nimmt sich dieses Problems nun an.

Haben die Steckdosen am Donnerstag in Betrieb genommen (v.l.n.r.): Stephan Segbers (Vorstand Vertrieb und Energiebeschaffung der Rheinenergie AG), Christoph Müller (Leiter der Division Power Systems bei Rheinmetall) und Ascan Egerer (Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln).
Haben die Steckdosen am Donnerstag in Betrieb genommen (v.l.n.r.): Stephan Segbers (Vorstand Vertrieb und Energiebeschaffung der Rheinenergie AG), Christoph Müller (Leiter der Division Power Systems bei Rheinmetall) und Ascan Egerer (Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln).  © Stadt Köln

Denn auf der Dürener Straße und der Klosterstraße in Köln-Lindenthal wurden am Donnerstag Deutschlands erste Ladebordsteine in Betrieb genommen! Damit soll das Laden von E-Fahrzeugen erheblich vereinfacht werden.

Und die innovativen Steckdosen haben einen klaren Vorteil gegenüber herkömmlichen Ladesäulen: Sie sind erheblich platzsparender und "fügen sich fast unsichtbar in das Stadtbild ein", meint Christoph Müller, Leiter der Division Power Systems bei der Rheinmetall AG.

Das Düsseldorfer Unternehmen hat die Bordstein-Steckdosen entwickelt. Außerdem ist neben der Stadt Köln auch die Rheinenergie-Tochter TankE am Projekt beteiligt.

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"Der Ladebordstein hat für uns den großen Vorteil, dass dieser bis auf den Anschlusskasten in der bereits vorhandenen Infrastruktur des öffentlichen Straßenraumes eingesetzt werden kann", freut sich auch Ascan Egerer, Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln, über die neue Technologie.

Mit dem Projekt soll nun herausgefunden werden, wie die Bevölkerung auf das neue Angebot reagiert. Sollte die Resonanz positiv sein, dürfen noch weitere Bordstein-Steckdosen in Betrieb gehen.

Titelfoto: Stadt Köln

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