Nach Weiberfastnacht in Köln: Dutzende AWB-Mitarbeiter ackern Nacht durch
Köln - Einen Tag nach Weiberfastnacht zogen die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) eine erste Müllbilanz und sind auch für die kommenden jecken Tage bestens vorbereitet.
Wegen des schlechten Wetters waren zur Eröffnung des Straßenkarnevals am Donnerstag deutlich weniger Kostümierte im Freien unterwegs als sonst.
Das hat sich auch auf die Müllmengen in den Feier-Hotspots in der Altstadt, Südstadt, auf den Ringen und in der Zülpicher Straße ausgewirkt, wie eine AWB-Sprecherin am Freitag mitteilte.
Weil sich die Jecken diesmal vermehrt in die Kneipen drängten, wurden die Ausweichflächen kaum genutzt. So blieben auch die dort aufgestellten Eventtonnen weitestgehend leer. "Wir waren gut vorbereitet", erklärte AWB-Einsatzleiter Gerd Bittdorf, ergänzte jedoch: "Regen bedeutet zwar etwas weniger Abfall, aber dafür andere Herausforderungen - nasser Müll ist schwerer und die Reinigung dauert länger."
Schon am Abend begann die AWB mit ihren Reinigungsarbeiten, die sich auch in der Nacht fortsetzen. 65 Mitarbeiter seien bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz gewesen, am Freitag sind erneut rund 180 AWB-Kräfte in Köln unterwegs.
AWB auch in den kommenden Karnevals-Tagen im Einsatz
An der Severinstorburg hatte die AWB unter dem Motto "Fläschback" eine Rückgabestation für Glasflaschen eingerichtet, die von zahlreichen Jecken genutzt wurde. "Ein Pluspunkt für Sicherheit und Nachhaltigkeit im Straßenkarneval", betonte die AWB.
Auch in den kommenden Tagen sind die Mitarbeiter in der Domstadt im Einsatz und bereiten sich dabei auch auf das durch den Deutschen Wetterdienst angekündigte Winterwetter vor. Die AWB sei auch dahingehend vorbereitet, "damit kein Jeck ins Rutschen gerät".
Darüber hinaus appellierte das Unternehmen an jeden Karnevalisten, die Stadt auch beim Feiern sauber zu halten. "Ein echter Jeck liebt seine Stadt - und nutzt Papierkörbe, Eventtonnen sowie die Toiletten‑Container", hieß es seitens der AWB.
Titelfoto: AWB Köln GmbH
