Neue KVB-Kampagne: Rauchen an Haltestellen soll aufhören

Köln - Die KVB setzt ihre Kampagne für mehr Rücksicht in Bus und Bahn fort und nimmt diesmal die Raucher ins Visier. Der Appell ist klar: Haltestellen sind keine Raucherecken.

Die KVB sagt: Haltestellen sind keine Aschenbecher. (Symbolbild)
Die KVB sagt: Haltestellen sind keine Aschenbecher. (Symbolbild)  © Bernd Weißbrod/dpa

Nachdem es schon um lautes Telefonieren, Musik aus dem Handy und Snacks in Bus und Bahn ging, ist jetzt der graue Dunst dran.

Viele Wartende fühlen sich durch qualmende Mitfahrer genervt. Für manche ist es sogar ein echtes Gesundheitsproblem. Entsprechend häufen sich die Beschwerden.

Dabei gilt: In Bussen, Bahnen und U-Bahn-Stationen ist Rauchen sowieso tabu. Wer trotzdem zur Kippe greift und erwischt wird, zahlt 15 Euro Strafe.

Stromausfall in Köln: So ist die Stadt für den Ernstfall vorbereitet
Köln Lokal Stromausfall in Köln: So ist die Stadt für den Ernstfall vorbereitet

Neu ist jetzt der deutliche Appell, auch an oberirdischen Haltestellen freiwillig darauf zu verzichten.

Freche Slogans sollen Raucher wachrütteln

In den kommenden Wochen dürfte man an dem Thema kaum vorbeikommen: Die Motive der Kampagne tauchen auf Plakaten an Haltestellen auf, flimmern über Anzeigen in den Bahnen und sind auch in den KVB-Kundencentern zu sehen.

Sprüche wie "Nimm am Bahnsteig bitte keinen Zug", "Rauchen am Bahnsteig führt zu kollektivem Augenrollen" oder "Rauchen am Bahnsteig schädigt die Nerven aller anderen" sollen zum Nachdenken und Schmunzeln anregen.

Die Aktion ist Teil der Initiative "Seid lieb zueinander!", die die KVB im Februar 2024 gemeinsam mit der Kölner Band Cat Ballou gestartet haben. Ziel ist mehr Freundlichkeit, Respekt und Rücksicht im Alltag insgesamt.

Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

Mehr zum Thema Köln Lokal: