Neue Zahlen zeigen: So viele Radler gibt es wirklich in Köln

Köln - Zahlreiche Straßen wurden in Köln in den letzten Jahren zu Radwegen umgebaut. Ein Beispiel dafür sind die Ringe, wo im vergangenen Jahr erstmals mehr Menschen auf dem Drahtesel unterwegs waren, als im Auto. Der Trend scheint sich auch in diesem Jahr fortzusetzen.

Auch im ersten Halbjahr 2026 waren wieder mehr Radfahrerinnen und -fahrer in Köln unterwegs. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Wie die Stadt mitteilt, ist die Zahl der Radfahrerinnen und -fahrer im ersten Halbjahr 2026 erneut gestiegen. 

Insgesamt seien demnach in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich über elf Millionen Bikerinnen und Biker an den städtischen Zählstellen registriert worden. Das entspricht einem Zuwachs von rund einem Prozent.

Dabei wurde auch ein neuer Rekord aufgestellt: Am 19. März, einem Streiktag der KVB, wurden am Hohenzollernring 16.679 Drahtesel gezählt, während nur 13.524 Autos registriert wurden.

Köln Lokal Offene Schulhöfe in den Ferien: Freizeit-Angebot spaltet die Kölner

"Die Zahlen zeigen, dass das Fahrrad längst nicht mehr nur für Freizeitfahren genutzt wird. Es spielt eine immer größere Rolle im Alltag und insbesondere im Pendelverkehr", heißt es dazu aus dem Rathaus. Die Auswertung würde zudem verdeutlichen, dass der tägliche Radverkehr immer stärker wächst, je besser und durchgängiger die Radinfrasturkur ist. 

Anzeige

Für den Vergleich wurden nur die Zählstellen berücksichtigt, die im gesamten Auswertungszeitraum zuverlässig Daten geliefert haben. Die Stellen an der Kalker Hauptstraße, am Auerweg und an der Alfred-Schütte-Allee wurden wegen technischer Störungen oder Baustellen nicht in die Auswertung eingezogen. 

Mehr zum Thema Köln Lokal: