Köln - Schlechte Nachrichten für Autofahrer: Im Griechenmarktviertel in Köln fallen ab April 72 Parkplätze weg.
Wie die Verwaltung mitteilt, sind die Straßen aktuell zu eng. Die vorgeschriebene Mindestbreite von 3,05 Metern wird durch parkende Autos nicht eingehalten.
Die Stadt Köln ist deshalb verpflichtet, das Parken auf einigen Abschnitten zu verbieten. Betroffen sind folgende Straßen:
Am Rinkenpfuhl (13 Plätze)
Große Telegraphenstraße (20)
Frankstraße (14)
Friedrichstraße (7)
Huhnsgasse (7)
Schartgasse (4)
Alte Mauer am Bach (7)
Damit fallen von insgesamt 1330 Stellplätzen 72 nun weg. Für Anwohner gibt es allerdings gute Nachrichten: Die Stadt will das Bewohnerparken im Viertel ausweiten.
Umbau ab 13. April: Das ändert sich im Viertel
Ein größerer Teil der verbleibenden Parkplätze soll ausschließlich für Anwohner freigegeben werden. Eine entsprechende Vorlage wird derzeit vorbereitet.
Los geht es mit den Arbeiten ab Montag, 13. April. Dann werden unter anderem Parkscheinautomaten abgebaut, Schilder und Markierungen angepasst und teilweise Poller versetzt.
Auch Fahrradständer werden neu geordnet. Gleichzeitig prüft die Stadt, wo zusätzliche Abstellplätze für Leihräder oder E-Scooter entstehen können.
In der Thieboldsgasse wurde eine ähnliche Maßnahme nach einer Bürgereingabe bereits im Juli 2025 umgesetzt.