Rheinmetropolen gehen auf die Straße: Tausende demonstrieren für den Iran

Von Petra Albers

Köln/Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen sind am Samstag tausende Menschen zur Unterstützung der Massenproteste im Iran auf die Straße gegangen.

In Köln fanden am Samstag mehrere Solidaritätskundgebungen statt.
In Köln fanden am Samstag mehrere Solidaritätskundgebungen statt.  © Roberto Pfeil/dpa

In Düsseldorf beteiligten sich nach Angaben eines Polizeisprechers nach einer ersten Schätzung mindestens 2500 Menschen an einer Demonstration.

In Köln gab es gleich mehrere Solidaritätskundgebungen, an denen jeweils einige hundert Menschen teilnahmen.

In Köln hielten Teilnehmer unter anderem Plakate mit Aufschriften wie "Free Iran" oder "Wir stehen an der Seite des iranischen Volkes".

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Auch das Bild von Reza Pahlavi war oft zu sehen. Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs gilt innerhalb der Protestbewegung als Hoffnungsträger für einen Umbruch.

Unter anderem hielten die Demonstranten Bilder von Reza Pahlavi, dem Sohn des 1979 gestürzten Schahs, hoch.
Unter anderem hielten die Demonstranten Bilder von Reza Pahlavi, dem Sohn des 1979 gestürzten Schahs, hoch.  © Roberto Pfeil/dpa

Im Iran gibt es seit Wochen Massenproteste, die das Ende der Islamischen Republik fordern. Der Sicherheitsapparat reagierte mit brutaler Härte. Iranische Menschenrechtler berichteten von mindestens 3400 Toten. Genaue Zahlen lassen sich wegen der Informationssperre kaum überprüfen.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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