Rosenmontagszug im Ticker: Die ersten Kölschen Jecken sind unterwegs

Köln - Mit dem Rosenmontagszug erreicht der Kölner Karneval seinen Höhepunkt. TAG24 behält für Dich die Narrenkappe auf und versorgt Dich im Liveticker mit den wichtigsten Infos zum größten Zoch in Deutschland.

Am Montag müssen sich die Kölner Karnevalisten auf Regen und starken Wind einstellen. Der Laune wird das aber wohl keinen Abbruch tun. (Archivbild)
Am Montag müssen sich die Kölner Karnevalisten auf Regen und starken Wind einstellen. Der Laune wird das aber wohl keinen Abbruch tun. (Archivbild)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Auch in diesem Jahr fällt der Startschuss für den Rosenmontagszug an der Severinstorburg am Chlodwigplatz in der Kölner Südstadt.

Los geht es um 10 Uhr. Die ersten Wagen sollen dann gegen 13.45 Uhr den Endpunkt an der Gregorius-Maurus-Straße (ehemals Mohrenstraße) erreichen.

Bis dahin werden sich allerdings längst noch nicht alle Teilnehmer am Chlodwigplatz in Bewegung gesetzt haben – bis die letzten Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen den Zugweg absolviert haben, dauert es in der Regel noch einige Stunden länger.

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Alle aktuellen Entwicklungen rund um den Rosenmontagszug findest Du hier im TAG24-Newsticker.

8.36 Uhr: Die ersten Jecken versammeln sich

Entlang der Zugstrecke, hier auf der Severinstraße, sichern sich die ersten Närrinnen und Narren am Montagmorgen bereits die besten Plätze.
Entlang der Zugstrecke, hier auf der Severinstraße, sichern sich die ersten Närrinnen und Narren am Montagmorgen bereits die besten Plätze.  © Christoph Reichwein/dpa

Trotz der düsteren Wetteraussichten füllen sich die Straßen in Köln allmählich. Entlang der Zugstrecke sichern sich die ersten Jecken seit den Morgenstunden die besten Plätze, insbesondere im Bereich der Severinstraße.

8.29 Uhr: Diese Straßen sind gesperrt

Seit Montagmorgen um 5.30 Uhr sind weite Teile der Kölner Innenstadt für den Autoverkehr gesperrt. Die meisten Parkhäuser und Tiefgaragen in den Parkquartieren Dom/Rhein und Neumarkt sind daher nicht erreichbar.

Unter anderem ist die Deutzer Brücke bis zu Ende des Rosenmontagszugs komplett gesperrt. Zudem kann der Bereich östlich des Hohenzollernrings zwischen Magnusstraße/Burgmauer und Appellhofplatz sowie zwischen Mittelstraße und nördlicher Umfahrung des Neumarkts ausschließlich über die Glockengasse und die Tunisstraße in südliche Richtung verlassen werden.

Darüber hinaus müssen Verkehrsteilnehmer im Kwartier Latäng ab 14 Uhr mit einzelnen Straßensperrungen rechnen. Je nach Personenaufkommen und Bedarf könnte es laut Stadt aber auch schon vorher zu Einschränkungen rund um Zülpicher Straße, Dasselstraße/Moselstraße, Roonstraße und Hohenstaufenring kommen.

7.50 Uhr: Dieses provokante Motiv zeigt der geheime Persiflage-Wagen

Bis zuletzt hat das Festkomitee Kölner Karneval den letzten Persiflage-Wagen streng geheim gehalten, nun ist die Katze aus dem Sack: Zu sehen sein wird der iranische Politiker und Religionsführer Ali Chamenei (86), wie er blutrünstig sein eigenes Volk verschlingt.

Wie der "WDR" berichtet, muss der Wagen unter Polizeischutz von der Wagenbauhalle bis zum Zug-Startort am Chlodwigplatz eskortiert werden.

6.55 Uhr: Düstere Wetteraussichten für Närrinnen und Narren

Die Wetterprognosen bereiten den kölschen Jecken am Montag große Sorgenfalten: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet schon ab dem Morgen Regenschauer und kühle Temperaturen von maximal sieben Grad. Zudem kann es immer wieder zu Gewittern mit sturmartigen Böen kommen.

Das Festkomitee Kölner Karneval verbreitete am Sonntag trotz der düsteren Aussichten Zuversicht: "Nach derzeitigem Stand kann der Kölner Rosenmontagszug trotz teilweise schlechter Wetterprognose uneingeschränkt stattfinden", hieß es in einem Statement.

Schließlich hätten die Verantwortlichen das Zugkonzept auf "verschiedene Wetterszenarien" ausgelegt und so flexibel gestaltet, dass man sehr zuversichtlich sei, "den Zoch ohne größere Einschränkungen durchführen zu können."

Die Wetterlage soll im Tagesverlauf weiter beobachtet und die Besucher gegebenenfalls erneut informiert werden. Hinweise für Besucher geben auch die Warn-Apps Nina und Katwarn.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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