Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal: Evakuierung Tausender läuft

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Köln - Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal müssen am Montag (11. Mai) rund 4400 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Die Evakuierung hat laut Stadt Köln gegen 9.30 Uhr begonnen.

Wegen des Bombenfunds in Köln-Lindenthal läuft am Montag ein großer Evakuierungseinsatz. Rund 4400 Menschen sind betroffen. (Symbolbild)
Wegen des Bombenfunds in Köln-Lindenthal läuft am Montag ein großer Evakuierungseinsatz. Rund 4400 Menschen sind betroffen. (Symbolbild)  © David Inderlied/dpa

Bei Bauarbeiten war am Freitag im Bereich "Am Mönchshof" eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder entdeckt worden. Rund um den Fundort gilt ein Evakuierungsradius von 500 Metern.

Auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind muss geräumt werden, zudem bleiben sämtliche Schulen und Kitas innerhalb der Sperrzone geschlossen.

Für betroffene Anwohner hat die Stadt außerdem eine interaktive Karte zum Gefahren- und Evakuierungsbereich veröffentlicht.

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In unserem TAG24-Liveticker halten wir Euch über alle Entwicklungen rund um die Bombenentschärfung auf dem Laufenden.

11. Mai, 11.48 Uhr: Dürener Straße gesperrt

Die Dürener Straße ist aktuell zwischen Militärringstraße und Mommsenstraße komplett gesperrt. Vom Stadtwaldgürtel aus kommen Autofahrer nur noch bis zur Sperre an der Kitschburger Straße. Ein Abbiegen in die Mommsen- oder Kitschburger Straße ist nicht mehr möglich.

Insgesamt müssen 4446 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Viele haben das bereits getan. Zudem sind 96 Krankentransporte angemeldet. Für diese bleibt die Kitschburger Straße gesperrt.

Für die Bombenentschärfung müssen tausende Menschen ihre Wohnungen und Häuser in Köln-Lindenthal verlassen. (Symbolbild)
Für die Bombenentschärfung müssen tausende Menschen ihre Wohnungen und Häuser in Köln-Lindenthal verlassen. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

11. Mai, 10.47 Uhr: Evakuierung in vollem Gange

Seit ca. 9.30 Uhr läuft die Räumung von Wohnungen, Schulen und weiteren Gebäuden rund um den Fundort der Bombe.

Wann die Evakuierung abgeschlossen und die Bombe entschärft werden soll, konnte eine Sprecherin des Kölner Ordnungsamtes am Vormittag bislang nicht sagen. Sie rechne aber damit, dass dies nicht vor dem Nachmittag geschehe.

11. Mai, 7.02 Uhr: Diese KVB-Linien sind betroffen

Wegen der Bombenentschärfung kommt es auch zu Änderungen bei der KVB.

Die Linie 136 wird ab "Dürener Straße/Gürtel" über Lindenthalgürtel, Gleueler Straße und Militärringstraße in Richtung Else-Lang-Straße umgeleitet. Fahrten, die normalerweise nur bis zum St.-Elisabeth-Krankenhaus fahren, enden stattdessen an der Haltestelle "Deckstein".

Auch die Linie 7 ist betroffen: Aus Richtung Porz fährt sie zunächst regulär bis "Dürener Straße/Gürtel" und wird anschließend zum Hermeskeiler Platz nach Sülz umgeleitet. Aus Richtung Frechen pendelt die Bahn nur zwischen "Frechen" und "Stüttgenhof".

Innerhalb des 500-Meter-Radius rund um den Blindgänger müssen Wohnungen, Schulen und weitere Gebäude geräumt werden.
Innerhalb des 500-Meter-Radius rund um den Blindgänger müssen Wohnungen, Schulen und weitere Gebäude geräumt werden.  © Stadt Köln

11. Mai, 6.55 Uhr: Krankenhaus wird geräumt, Schule dient als Anlaufstelle

Das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind liegt im Gefahrenbereich und muss evakuiert werden. Die Kitschburger Straße bleibt deshalb zwischen Dürener Straße und Friedrich-Schmidt-Straße weiterhin voll gesperrt.

Die Feuerwehr hat dort einen Rettungsmittelhalteplatz für Krankentransporte eingerichtet.

Für betroffene Anwohner wurde zudem ab 9 Uhr eine Anlaufstelle in der Theodor-Heuss-Realschule an der Euskirchener Straße eingerichtet. Dort fällt der Unterricht am Montag ebenfalls aus.

Titelfoto: Bildmontage: David Inderlied/dpa, Stadt Köln

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