Gummibärchen mit verbotenem Zusatzstoff genascht: Mehrere Kinder in Notaufnahme!

London - Sie sahen aus wie ganz normale Gummibärchen, doch ihr Verzehr hatte fatale Folgen für mehrere Schülerinnen und Schüler einer katholischen Schule in London.

Mehrere Schülerinnen und Schüler hatten Gummibärchen mit Cannabis gegessen und mussten anschließend medizinisch behandelt werden. (Symbolbild)
Mehrere Schülerinnen und Schüler hatten Gummibärchen mit Cannabis gegessen und mussten anschließend medizinisch behandelt werden. (Symbolbild)

In die leckere Süßigkeit war bei der Herstellung ein weiterer Zusatzstoff gemischt worden: Cannabis!

Allerdings führte der Verzehr bei den Teenagern erst zu schweren gesundheitlichen Problemen - und anschließend direkt in die Notaufnahme eines Krankenhauses, berichtet "Daily Mail". Der Vorfall passierte bereits am 12. März.

Die Polizei in London wies Eltern nun noch einmal ausdrücklich auf das gefährliche Produkt hin. Denn: es war nicht das erste Mal, dass die ungewöhnlichen Gummibonbons an einer Schule in Umlauf gebracht wurden.

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Demnach habe es bereits im vergangenen Oktober einen ähnlichen Vorfall ebenfalls an einer katholischen Einrichtung gegeben.

Die Einsatzkräfte warnten, dass der Verzehr einen ähnlichen Effekt haben könne wie das Rauchen von Marihuana.

Angaben dazu, wie viele Betroffene sich nach dem Verzehr über störende Symptome beklagten, machte die Polizei nicht.

Sie erklärte aber, dass die Zahl junger Menschen, die Süßigkeiten mit zugesetzten Drogen konsumieren, zugenommen hat. Und warnte, dass deren Genuss zwar in der Regel nicht tödlich sei, jedoch zu schweren Nebenwirkungen führen könne, etwa Panikattacken und Erbrechen.

Cannabis ist in Großbritannien ausschließlich für medizinische Zwecke zugelassen.

Titelfoto: 123rf.com/yatomo

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