Arbeiten im Clara-Park abgeschlossen: Leipzigs beliebte Fontaine sprudelt wieder
Leipzig - Die Fertigstellung hatte sich zuletzt verzögert, doch nun können sich die Leipziger wieder ihres Anblicks erfreuen: Die beliebte Fontaine im Clara-Zetkin-Park sprudelt wieder. Seit Januar hatte die Stadt das Bassin in der Anton-Bruckner-Allee saniert. Einige Maßnahmen sollen noch folgen.
So kündigte Leipzigs Stadtverwaltung an, die historische Gestaltung des Bassin-Umfelds nun wieder aufzugreifen. Auf der Südseite des Gewässers seien ab Herbst 2026 vier Baumpflanzungen vorgesehen. An den beiden Treppen an Ost- und Westseite werde die ursprüngliche Bepflanzung mit Hecken und Stauden wiederhergestellt.
"Die historische Anlage ist nun zukunftssicher und kann ihren Beitrag auch für den Hitzeschutz leisten", erklärte Baubürgermeister Thomas Dienberg.
Am Grund des Bassins hatte sich in den vergangenen Jahren einiges an Schlamm gebildet. Vor allem im Sommer hatte es in dem Bereich deshalb auch mal ziemlich unangenehm gerochen. Ziel der Maßnahmen war es jetzt, "die Wasserqualität im Bassin zu verbessern, das historische Erscheinungsbild der Anlage im denkmalgeschützten Clara-Zetkin-Park wiederherzustellen und Aufenthaltsqualität im Umfeld des Bassins maßgeblich aufzuwerten", wie TAG24 erfuhr.
Erste Vorbereitungen begannen bereits im November vergangenen Jahres, indem die in dem Teich lebenden Fische umgesiedelt und das Wasser abgepumpt wurde. Ab Januar folgten dann die eigentlichen Arbeiten.
Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.
- Lokale Nachrichten aus Leipzig & Umgebung
- Exklusive Hintergrundberichte
- Jederzeit abbestellbar
Kosten auf 1,8 Millionen Euro gestiegen
Diese sollten zunächst lediglich bis Mai andauern, hatten sich jedoch unter anderem wegen Baumaßnahmen an einer Gasleitung verzögert.
Auch die Kosten mussten letztlich nach oben korrigiert werden. War die Stadt zunächst von Ausgaben in Höhe von 1,4 Millionen Euro ausgegangen, steht unterm Strich inzwischen ein Betrag von 1,8 Millionen Euro.
Zwei Drittel der ursprünglichen Kosten erhielt die Stadt aus dem Städtebauförderprogramm "Lebendige Zentren". Den Rest musste Leipzig selbst finanzieren.
"Mit der Sanierung des Bassins schützen wir das historische Parkensemble und verbessern den gewässerökologischen Zustand", erklärte Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. "Durch die dringend erforderliche Entschlammung konnten die Wasserqualität und die ökologischen Bedingungen im Bassin nachhaltig verbessert werden."
Titelfoto: Juliane Bonkowski

