Coronavirus in Leipzig: Hunderte Menschen demonstrieren gegen Maßnahmen

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise. Die Zahl der Neuinfektionen steigt nur noch langsam, die Maßnehmen werden immer mehr gelockert und somit kehrt auch das öffentliche Leben zunehmend in die Stadt zurück. Stand 30. Mai hatten sich 598 Bürger infiziert, sachsenweit sind es mindestens 5299. Über vier Fünftel sind geheilt.

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © Holger Baumgärtner

Zwar sind die Auswirkungen der Corona-Epidemie noch immer auch in Leipzig spürbar. Zahlreiche Maßnahmen und Regelungen zur Bekämpfung des Virus wurden mittlerweile jedoch wieder gelockert.

So gilt zwar weiterhin eine Maskenpflicht im ÖPNV und in Geschäften. Sowohl große als auch kleine Läden sowie EInkaufszentren haben jedoch wieder geöffnet. Das gleiche gilt für Bibliotheken, Bars, Cafés, Fitnessstudios und andere Einrichtungen, wobei stets mit der Beachtung bestimmter Verhaltens- und Hygieneregeln verbunden ist.

Der Grund für die Lockerungen ist klar: Die Zahl der Neuinfektionen steigt deutlich langsamer. Die Daten sehen offenbar so gut aus, dass Sachsens Landesregierung für Juni einen Paradigmenwechsel bei der Neu-Regelung der Corona-Maßnahmen angekündigt hat, sollten sich diese so weiter entwickeln (TAG24 berichtete).

Stand Samstag (30. Mai) gibt es in der Messestadt 598 bestätigte Fälle. Viele Hundert Menschen befanden oder befinden sich noch immer in häuslicher Quarantäne, der überwiegende Teil der Infizierten gilt aber als geheilt.

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

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UPDATE, 31. Mai, 11.15 Uhr: Hunderte Menschen demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen

Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag in Sachsen wieder gegen Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie demonstriert. Kritiker der Maßnahmen sowie von Grundrechtseinschränkungen und befürchteter Zwangsimpfungen hatten nach Angaben der Polizei auf dem Leipziger Markt Zulauf von rund 300 Teilnehmern. Auch in Dresden waren es laut den Behörden bis zu 300 Personen bei einem "Spaziergang" im Großen Garten. Beide Versammlungen verliefen den Angaben nach weitestgehend störungsfrei.

In der Innenstadt von Leipzig protestierten am Nachmittag zudem Hunderte auf der Straße gegen Verschwörungstheorien sowie für Solidarität statt rechter Hetze. An dem Aufzug nahmen laut Polizei insgesamt rund 350 Menschen teil. Auf Transparenten forderten sie, Neonazis und Hetzern keinen Raum zu geben, Antisemitismus nicht zu beklatschen, Grundrechte zu schützen oder einfach "Abstand zu Antisemitismus, Rechten und Verschwörungstheorien" zu nehmen.

Zum Protest gegen eine Kundgebung der "Bewegung Leipzig" hatten das Aktionsnetzwerk "Leipzig nimmt Platz" und die "Jugend gegen Rechts" aufgerufen. Nach ihren Angaben sind unter "Corona-Leugnern" auch Reichsbürger, Rechtspopulisten und Neonazis, "häufig in Gruppen aktiv, gewaltbereit und menschenverachtend". 

Nach Polizeiangaben blieben die Aufzüge durch die Innenstadt ohne Störungen. Es habe lediglich einige Ermahnungen und Verstöße gegen Corona-Schutzauflagen sowie das Vermummungsverbot gegeben.

UPDATE, 30. Mai: Hunderte Corona-Verstöße in Sachsen-Anhalt erfasst

 In mindestens 1250 Fällen sind Verstöße gegen die seit März geltenden Corona-Maßnahmen in Sachsen-Anhalt angezeigt beziehungsweise deswegen Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Die meisten Geldstrafen sind nach derzeitigem Stand mit 450 Euro in Halle zusammengekommen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Landkreisen und kreisfreien Städten ergab. Dessau-Roßlau und der Landkreis Wittenberg antworteten zunächst nicht auf die Anfrage.

In der Saalestadt wurden demnach 122 Geldbußen zwischen 100 und 3000 Euro festgesetzt, in zwölf Verfahren ist bereits gezahlt worden, in 16 Fällen wurden Einsprüche eingelegt.

"Die Bußgeldstelle der Landeshauptstadt Magdeburg hat bisher 364 Verfahren nach dem Infektionsschutzgesetz erfasst", heißt es aus der Landeshauptstadt Magdeburg. Angaben zur Summe der Bußgelder liegen den Angaben zufolge nicht vor.

UPDATE, 30. Mai, 19 Uhr: Hunderte demonstrieren friedlich in Leipzig

Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag in Sachsen wieder gegen Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie demonstriert. Kritiker der Maßnahmen sowie von Grundrechtseinschränkungen und befürchteter Zwangsimpfungen hatten nach Angaben der Polizei auf dem Leipziger Markt Zulauf von rund 300 Teilnehmern (TAG24 berichtete). Die Versammlung verlief den Angaben nach weitestgehend störungsfrei.

In der Innenstadt von Leipzig protestierten am Nachmittag zudem Hunderte auf der Straße gegen Verschwörungstheorien sowie für Solidarität statt rechter Hetze. An dem Aufzug nahmen laut Polizei insgesamt rund 350 Menschen teil. Auf Transparenten forderten sie, Neonazis und Hetzern keinen Raum zu geben, Antisemitismus nicht zu beklatschen, Grundrechte zu schützen oder einfach "Abstand zu Antisemitismus, Rechten und Verschwörungstheorien".

Zum Protest gegen eine Kundgebung der "Bewegung Leipzig" hatten das Aktionsnetzwerk "Leipzig nimmt Platz" und die "Jugend gegen Rechts" aufgerufen. Nach ihren Angaben sind unter "Corona-Leugnern" auch Reichsbürger, Rechtspopulisten und Neonazis, "häufig in Gruppen aktiv, gewaltbereit und menschenverachtend". Nach Polizeiangaben blieben die Aufzüge durch die Innenstadt ohne Störungen. Es habe lediglich einige Ermahnungen und Verstöße gegen Corona-Schutzauflagen sowie das Vermummungsverbot gegeben.

Auf dem Leipziger Marktplatz trafen hunderte Demonstranten aufeinander.
Auf dem Leipziger Marktplatz trafen hunderte Demonstranten aufeinander.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Update, 30. Mai, 10.57 Uhr: Kein Strafverfahren gegen Kretschmer wegen fehlender Maske

Das Strafverfahren gegen Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wegen Verstoßes gegen die Schutzregeln bei einer Corona-Demonstration in Dresden ist abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft sieht darin eher eine Ordnungswidrigkeit und hat die Sache an die Landeshauptstadt abgegeben.

"Eine Straftat war nicht erkennbar", sagte ein Sprecher am Samstag auf Anfrage. Nach einem Bericht der "Dresdner Neuesten Nachrichten" muss die kommunale Behörde nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren prüfen und ob 150 Euro Bußgeld für den Regierungschef verhängt werden.

Kretschmer hatte am 17. Mai im Großen Garten mit Demonstranten bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen diskutiert und dabei keinen Mundschutz getragen. Schon vor Ort hatte er erklärt, dass er eine Mund-Nase-Bedeckung normalerweise nutze, bei dieser Gelegenheit aber darauf verzichte, weil die Demonstranten einen solchen Mundschutz ablehnten. 

Zudem hatten Anwesende ihn in einem Pulk umringt, obwohl er mehrfach auf den Mindestabstand hinwies. Ein Anwesender hatte dann Strafanzeige gegen Kretschmer wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz gestellt.

Der Ministerpräsident von Sachsen spricht im Großen Garten mit Anhängern von Verschwörungstheorien zur Corona-Krise. Kretschmer wollte auf der Kundgebung mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen und verzichtete auf eine Maske.
Der Ministerpräsident von Sachsen spricht im Großen Garten mit Anhängern von Verschwörungstheorien zur Corona-Krise. Kretschmer wollte auf der Kundgebung mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen und verzichtete auf eine Maske.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 30. Mai, 15.30 Uhr: Anstieg bei Corona-Infektionen in Sachsen weiter gering

Die Zahl der laborbestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Sachsen nimmt trotz Lockerungen weiter nur leicht zu. Die vom Gesundheitsministerium in Dresden am Samstag veröffentlichte Übersicht verzeichnete zehn neue Fälle binnen 24 Stunden

Seit Beginn der Pandemie haben sich danach insgesamt 5299 Menschen im Freistaat nachweislich mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert, die Zahl der Todesopfer liegt unverändert bei 210. Der Anteil der Gestorbenen an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle beträgt weiter vier Prozent. Geschätzt wird, dass nun 4850 Betroffene wieder genesen sind, 30 mehr als am Vortag.

In ganz Sachsen bleibt die Anzahl der Neuinfektionen gering.
In ganz Sachsen bleibt die Anzahl der Neuinfektionen gering.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 29. Mai, 14 Uhr: Medizinische Ausrüstung am Flughafen Leipzig angekommen

Eine Frachtmaschine brachte als Ergebnis einer Kooperation zwischen einet vietnamesischen Unternehmergruppe und den Sana-Kliniken medizinische Schutzausrüstung nach Mitteldeutschland. Freitagmittag landete die Maschine am Flughafen Halle/Leipzig. 

Freitagmittag landete die Maschine aus dem Vietnam am Flughafen Halle/Leipzig.
Freitagmittag landete die Maschine aus dem Vietnam am Flughafen Halle/Leipzig.  © News5

UPDATE, 29. Mai, 10 Uhr: Kurse an Volkshochschule Leipzig laufen wieder an

Die Volkshochschule Leipzig öffnet nach fast elf Wochen coronabedingter Pause am Dienstag, dem 2. Juni, wieder ihre Pforten. Die Umsetzung des geforderten Infektions- und Hygienekonzeptes laufe aktuell auf Hochtouren und sei bis dahin abgeschlossen, so die Einrichtung. Nicht alle Kurse werden jedoch stattfinden können. Mehr Informationen findet Ihr >>>hier

Nicht alle Kurse können im verbleibenden Sommersemester an der VHS Leipzig stattfinden. (Symbolbild)
Nicht alle Kurse können im verbleibenden Sommersemester an der VHS Leipzig stattfinden. (Symbolbild)  © 123RF/chamillewhite

UPDATE, 28. Mai, 19.44 Uhr: Gedenken an Sprengung der Leipziger Unikirche 2020 digital

Wegen der Corona-Pandemie ist das Gedenken an die Sprengung der Leipziger Universitätskirche St. Pauli in diesem Jahr digital

Für die Erinnerung an diesem Samstag (30. Mai) werde eigens eine Website freigeschaltet, wie die Universität Leipzig mitteilte. In einem Video werde Rektorin Beate Schücking an den "barbarischen Akt" vor 52 Jahren erinnern, der der Universität "ihr historisches, geistliches und akademisches Herz" genommen habe. 

Zu hören ist zudem der Klang der 350 Jahre alten restaurierten Universitätsglocke, die wie andere wertvolle Kunstgegenstände gerettet wurde und nun am 2017 eröffneten Paulinum jeweils am Jahrestag läutet.

Die völlig intakte Universitätskirche St. Pauli war auf Geheiß der SED-Führung und Beschluss der Stadtverordneten am 30. Mai 1968 gesprengt worden. An ihrem Platz steht das 2017 eröffnete Paulinum als Aula und Universitätskirche St. Pauli.

UPDATE, 28. Mai, 14.20 Uhr: Über 98.000 Euro Bußgelder in Leipzig wegen Corona-Verstößen verhängt

Leipzig hat wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen bislang Bußgelder in Höhe von rund 98.000 Euro verhängt. Einen entsprechenden Bericht der "Leipziger Volkszeitung" bestätigte Stadtsprecher Matthias Hasberg auf Anfrage. Demnach gingen bislang etwa 1600 Anzeigen bei Ordnungsamt der Stadt Leipzig ein, sachsenweit seien es rund 6500, schreibt die Zeitung.

Zu den Ordnungswidrigkeiten, die von den Behörden verfolgt werden, gehören unter anderem nicht genehmigte Partys, nicht eingehaltener Mindestabstand oder verbotene Heimbesuche.

Update, 28. Mai, 14.10 Uhr: Hallenbäder und Sportstätten öffnen bald wieder

Alle Sportstätten und Hallenbäder in Sachsen dürfen ab 6. Juni mit Inkrafttreten der neuen Corona-Schutz-Verordnung wieder öffnen.

Allerdings müssen Hygienekonzepte erstellt und befolgt werden. Publikum ist weiterhin nicht zugelassen. Mindestabstände sind hingegen nicht mehr erforderlich. Das teilte Sportminister Roland Wöller (49, CDU) am Donnerstag mit. Hallenbäder brauchen ein von den Kommunen genehmigtes Hygienekonzept.

Die Fachverbände müssten sportartspezfische Hygienekonzepte erstellen. Damit gebe es mehr Eigenverantwortung für Sportler und Vereine, so Wöller.

Ab dem 6. Juni werden auch Hallenbäder wieder geöffnet. (Symbolbilder)
Ab dem 6. Juni werden auch Hallenbäder wieder geöffnet. (Symbolbilder)  © ammentorp/123 RF

UPDATE, 28. Mai, 7.45 Uhr: Runder Tisch zu Corona-Beschränkungen

In Sachsen werden die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie deutlicher zurückgeschraubt als in vielen anderen Bundesländern. Da diese Maßnahmen kontrovers diskutiert werden, lädt Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Donnerstag (17.45 Uhr) zu einem Runden Tisch in die Staatskanzlei nach Dresden.

Gemeinsam mit Experten aus den Bereichen Medizin, Pflege und Verwaltung sowie Vertretern aus Wirtschaft und Kultur und Bürgern soll ein konstruktiver Austausch stattfinden. Mehr dazu >> hier.

Am Donnerstagabend berät sich Ministerpräsident Kretschmer in Dresden.
Am Donnerstagabend berät sich Ministerpräsident Kretschmer in Dresden.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 28. Mai, 6.30 Uhr: Touristen aus anderen Bundesländern dürfen wieder nach Sachsen-Anhalt

Nach einer knapp einwöchigen Testphase mit einheimischen Touristen dürfen die Hotels in Sachsen-Anhalt ab Donnerstag wieder Gäste aus ganz Deutschland beherbergen. "Es fährt jetzt langsam alles wieder hoch", sagte die Geschäftsführerin des Tourismusverbands Sachsen-Anhalt, Bärbel Schön. Der Probelauf mit den Gästen aus dem eigenen Land habe gut funktioniert, Hygiene- und Sicherheitskonzepte sich bewährt, sagte Schön. Das zeigten auch die nach wie vor niedrigen Infektionszahlen im Land. "Sachsen-Anhalt steht weiterhin fabelhaft da", sagte Schön.

Und die Touristiker haben das Geschäft mit den Deutschen dringend nötig: Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurde die vorherige Erfolgsserie der Tourismuswirtschaft im ersten Quartal dieses Jahres durch die Pandemie jäh unterbrochen. So brach die Zahl der Gäste im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um gut die Hälfte (52,6 Prozent) auf 108.600 ein. Die rund 1030 Beherbergungsbetriebe ab zehn Betten meldeten demnach von Januar bis März 17 Prozent weniger Gäste und 13,4 Prozent weniger Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Allein im März gab es in Sachsen-Anhalt 44,5 Prozent Übernachtungen weniger als 2019.

Von der Krise betroffen seien alle Betriebe der Tourismusbranche, die größten Einbußen an Gästen und Übernachtungen hatten im März dieses Jahres in Sachsen-Anhalt vor allem Ferienzentren und Jugendherbergen, aber auch in Hotels blieben Gäste aus.

Vor allem Jugendherbergen und Ferienzentren litten unter den Schließungen. (Symbol)
Vor allem Jugendherbergen und Ferienzentren litten unter den Schließungen. (Symbol)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Update, 27. Mai, 20.54 Uhr: Corona-Zahlen für Sachsen

In Sachsen hat es bislang mehr als 5000 Corona-Fälle gegeben. Über 4.700 Personen gelten inzwischen als geheilt.

Grafischer Verlauf der Coronavirus-Infektionen in Sachsen.
Grafischer Verlauf der Coronavirus-Infektionen in Sachsen.  © TAG24

UPDATE, 27. Mai, 12.54 Uhr: Sachsen startet Corona-Soforthilfe für soziale Organisationen

Soziale Organisationen in Sachsen bekommen eine Corona-Soforthilfe. In Not geratene Einrichtungen sozialer Träger können ab sofort Geld bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) beantragen, teilte das Kreditinstitut am Mittwoch mit. Je nach Anzahl der Beschäftigten und Bedarf können die Organisationen gestaffelt eine Einmalzahlung von bis zu 30.000 Euro erhalten.

Neben sozialen Einrichtungen fast aller Bereiche und Tierschutzorganisationen sollen auch Jugendübernachtungsstätten, Familienferienstätten sowie Ehrenamtliches Engagement und Freiwilligendienste gefördert werden. So können laut SAB zum Beispiel Jugendherbergen mit bis zu 500 Euro pro Bett unterstützt werden.

Die Fördergelder sollen dazu dienen, Liquiditätsengpässe unter anderem bei Mieten, Personalkosten oder Krediten in drei aufeinanderfolgenden Monaten abzudecken.

Ausgenommen von der Sofortförderung sind alle Organisationen, die nicht in die Zuständigkeit des Sozialministeriums fallen. Dies betrifft unter anderem Sport, Katastrophenschutz, Kunst und Kultur oder auch Umwelt.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa, 123RF/drmicrobe

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