Coronavirus in Leipzig: Keine Maskenpflicht beim Einkaufen mehr

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Freitag, 23. Juli, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 22.547 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 7,9 (Stand: 25. Juli, 3.13 Uhr).

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Deutschland hat nach Monaten des Lockdowns endlich wieder viele Freiheiten zurück. Die Wirtschaft läuft wieder an, Reisen innerhalb Deutschlands sind nahezu problemlos möglich und beim Einkaufen in Sachsen ist die Maskenpflicht seit 16. Juli entfallen.

Weil der Inzidenzwert in Leipzig bereits seit längerem unter dem kritischen Wert von 100 liegt, greift mittlerweile die bundesweite "Notbremse" nicht mehr. Die Messestadt, sie lockert und öffnet!

Und auch die Impfquote erhöht sich immer weiter - auch wenn Sachsen im Bundesvergleich eine der niedrigsten Quoten aufweist (Stand Mitte Juli).

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Leipzig Wetter Ab ins kühle Nass! Der Sommer in Sachsen zeigt sich am Wochenende von seiner besten Seite, aber...

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

Alle aktuellen Infos aus Deutschland und der Welt auch im großen +++ Coronavirus-Liveticker +++

UPDATE, 25. Juli, 11.40 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt stabil bei 2,8

Sachsen-Anhalt verzeichnet weiterhin die wenigsten Corona-Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohner. Der Sieben-Tage-Wert lag am Sonntag laut Robert Koch-Institut (RKI) wie schon am Samstag bei 2,8. Sechs festgestellte Infektionen kamen seit Samstag in Sachsen-Anhalt hinzu, 62 Sachsen-Anhalter infizierten sich binnen einer Woche. Den zweitniedrigsten Wert meldete das RKI für Sachsen (4,8).

In den Landkreisen Altmarkkreis Salzwedel, Jerichower Land und Anhalt-Bitterfeld wurde in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Corona-Neuinfektion festgestellt - die Inzidenz lag also bei Null.

Bundesweit stieg der Wert hingegen leicht von 13,6 am Samstag auf 13,8 am Sonntag. Das RKI meldete deutschlandweit 1387 Neuinfektionen und vier weitere Todesfälle.

UPDATE, 24. Juli, 11.25 Uhr: Sachsen-Anhalt weiter mit niedrigster Corona-Inzidenz

Sachsen-Anhalt hat weiterhin die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz aller Bundesländer. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag 2,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Am Freitag hatte der Wert bei 2,9 gelegen.

Die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel, Jerichower Land und Anhalt-Bitterfeld meldeten am Samstag eine Inzidenz von Null. Bundesweit stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 13,6, am höchsten lag der Wert am Samstag in Berlin mit 23,5.

UPDATE, 24. Juli, 10.25 Uhr: Sachsen ist Bundesland mit zweitniedrigster Corona-Inzidenz

Sachsen ist das Bundesland mit der zweitniedrigsten Corona-Inzidenz. Das Robert Koch-Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag mit 4,1 an (Vortag 3,8). Noch geringer war sie laut RKI nur in Sachsen-Anhalt (2,8). Im Bundesdurchschnitt infizierten sich innerhalb von sieben Tagen 13,6 Menschen pro 100.000 Einwohner.

Für Sachsen meldete das RKI binnen eines Tages keinen neuen Todesfall und 44 Neuansteckungen. Am geringsten ist das Infektionsgeschehen derzeit in den Landkreisen Meißen und Görlitz, die jeweils eine Inzidenz von 0,8 haben. An der Spitze stehen die Großstädte Dresden (8,1) und Leipzig (6,6).

Leipzig hat aktuell die zweithöchste Inzidenz (6,6) in ganz Sachsen.
Leipzig hat aktuell die zweithöchste Inzidenz (6,6) in ganz Sachsen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 23. Juli, 11.37 Uhr: Sachsen-Anhalt mit bundesweit niedrigster Corona-Inzidenz

Sachsen-Anhalt hat deutschlandweit das geringste Corona-Infektionsgeschehen. Das Robert Koch-Institut gab die Corona-Ansteckungsrate am Freitag mit 2,9 (Vortag: 2,8) an. Bundesweit lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei 13,2.

In Sachsen-Anhalt infizierten sich nach RKI-Angaben vom Freitag 13 Menschen. Es gab keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Im Bundesland war das Infektionsgeschehen im Saalekreis mit einer Rate von 12 am höchsten. Fünf Landkreise meldeten laut RKI keine Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen.

UPDATE, 23. Juli, 11.35 Uhr: Infektionsgeschehen in Sachsen weiter unter Bundesdurchschnitt

Sachsen hat im Vergleich der Bundesländer die drittniedrigste Corona-Ansteckungsrate. Das Robert Koch-Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag mit 3,8 und damit etwas höher als am Vortag (3,4) an. Niedriger war der Wert am Freitag laut RKI nur in Sachsen-Anhalt (2,9) und Mecklenburg-Vorpommern (3,0). Im Bundesdurchschnitt infizierten sich innerhalb von sieben Tagen 13,2 Menschen pro 100.000 Einwohner.

Für Sachsen meldete das RKI am Freitag 28 neue Corona-Infektionen und zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Am höchsten ist das Infektionsgeschehen zurzeit in Dresden mit einer Inzidenz von 10,2, am niedrigsten in den Landkreisen Görlitz und Meißen sowie in Chemnitz (alle 0,8).

UPDATE, 22. Juli, 21 Uhr: Sachsen fördert Forschungsprojekt zu Long-Covid

Der Freistaat Sachsen fördert eine Studie der Universitätsmedizin Leipzig zu den Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung. Dafür werde rund eine halbe Million Euro bereitgestellt, teilte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (42, CDU) am Donnerstag mit.

300 Menschen werden in der Studie nach einer überstandenen Infektion mit dem Coronavirus untersucht. Von ihnen lägen auch schon Gesundheitsdaten aus der Zeit vor ihrer Erkrankung vor, weil sie bereits Teilnehmer einer anderen Leipziger Studie waren. Das sei ein großer Vorteil dieses Forschungsvorhabens.

Zu den Long-Covid genannten Langzeitfolgen einer Erkrankung gehören Erschöpfung, Müdigkeit, verminderte Gedächtnisleistungen und Herzschäden.

UPDATE, 22. Juli, 9.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder leicht gestiegen

Die Corona-Ansteckungsrate in Sachsen ist wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Donnerstag mit 3,4 an (Vortag 2,9). Damit ist Sachsen eines der Bundesländer mit dem geringsten Infektionsgeschehen. Noch niedriger war die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Donnerstag nur in Mecklenburg-Vorpommern (2,7) und Sachsen-Anhalt (2,8).

Bundesweit stieg die Inzidenz am Donnerstag auf 12,2. Binnen 24 Stunden wurden dem RKI 1890 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Den mit Abstand höchsten Wert im Freistaat meldete das RKI für Dresden (9,7). Am niedrigsten war die Inzidenz den Angaben zufolge in Chemnitz (0,8). Insgesamt meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 32 Neuansteckungen binnen 24 Stunden in Sachsen und fünf Todesfälle.

UPDATE, 22. Juli, 9.28 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt leicht gesunken

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen-Anhalt leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen am Donnerstag bei 2,8 (Vortag 3,0). Damit gehört Sachsen-Anhalt zu den Bundesländern mit dem geringsten Infektionsgeschehen.

In Sachsen-Anhalt meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 15 Infektionen und 11 Todesfälle. Mit einem Wert von 12 war die Sieben-Tage-Inzidenz im Saalekreis am höchsten. Fünf Landkreise registrierten den Angaben zufolge keine Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen.

UPDATE, 21. Juli, 9.40 Uhr: Sachsen hat die bundesweit niedrigste Inzidenz

Sachsen hat am Mittwoch das Nachbarland Sachsen-Anhalt als das Bundesland mit der niedrigsten Corona-Inzidenz abgelöst. Das Robert Koch-Institut meldete eine Sieben-Tage-Inzidenz von 2,9, nachdem dieser Wert am Dienstag bei 3,5 lag. Für Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wurden am Mittwoch jeweils Werte von 3,0 verzeichnet. Bundesweit gab das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz mit 11,4 an.

Landesweit ist das Infektionsgeschehen in Dresden am höchsten. Die Landeshauptstadt liegt mit 7,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen jetzt aber wieder unter der Schwelle von 10, die etwa Voraussetzung für den Verzicht auf einen Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen ist. Den geringsten Wochenwert hat der Erzgebirgskreis mit 0,9.

UPDATE, 21. Juli, 6.15 Uhr: Kretschmer will Sachsen vom Impfen überzeugen

In keinem Bundesland hat die Corona-Pandemie bezogen auf die Bevölkerung so viele Tote gefordert wie in Sachsen. Trotzdem ist die Impfbereitschaft hierzulande so gering wie sonst nirgends - und der Freistaat bei der Impfquote Schlusslicht.

Damit sich das ändert und Sachsen im Herbst nicht mit voller Kraft in die vierte Welle steuert, hat sich Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) am gestrigen Dienstag mit Vertretern verschiedenster Verbände zu einem Impfgipfel getroffen.

Das gemeinsame Ziel: Die Sachsen von der Impfung überzeugen. "Wir leben in einem Rechtsstaat und da kann und soll es keinen Zwang geben", stellte Kretschmer klar.

Auch von Gutscheinen als Belohnung hält der MP nichts. Stattdessen appelliert er an die Verantwortung, Solidarität und Nächstenliebe der Sachsen. "Impfen schützt uns nicht nur selbst, sondern leistet einen Beitrag, dass die Gesellschaft insgesamt geschützt ist, vor allem Kinder und Jugendliche."

Ausführliches zum Thema lest Ihr im Extra-Artikel.

Titelfoto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

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