Kinderporno-Razzia in Leipzig: Mehr als zwei Dutzend Männer unter Verdacht

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Leipzig - Großeinsatz der Leipziger Polizei am Mittwoch: Gegen mehr als zwei Dutzend Männer wird wegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt.

Die Polizei war stundenlang im Einsatz, um die Durchsuchungen in Leipzig durchzuführen. (Symbolfoto)
Die Polizei war stundenlang im Einsatz, um die Durchsuchungen in Leipzig durchzuführen. (Symbolfoto)  © Bildmontage: 5vision Media/dpa, Monika Skolimowska/dpa, Jonas Walzberg/dpa

Dazu fanden im Auftrag der Staatsanwaltschaft am Mittwoch zwischen 6 und 13 Uhr Durchsuchungen an 27 Orten im Stadtgebiet statt, wie Polizeisprecher Moritz Peters am Donnerstag berichtete. Die Kripo wurde dabei von der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Zuvor seien im Rahmen der Ermittlungen richterliche Beschlüsse gegen 25 Beschuldigte angeordnet worden.

Alle Personen sollen männlich und zwischen 22 und 72 Jahre alt sein. Gegen sie wird "wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern, dem Erwerb und Verbreiten von kinder- und jugendpornografischen Inhalten und anderen Sexualdelikten zum Nachteil von Kindern" ermittelt.

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Festnahmen habe es nicht gegeben, allerdings wurden insgesamt mehr als 120 Datenträger sichergestellt, darunter hauptsächlich Handys, Tablets, Laptops und PCs.

Diese sollen nun ausgewertet werden, was jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen kann, so Peters. "Die Ermittlungen dauern weiter an."

Titelfoto: Bildmontage: 5vision Media/dpa, Monika Skolimowska/dpa, Jonas Walzberg/dpa

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