Mehrere Wartehäuschen beschädigt: Randalierer wüten im Leipziger Süden
Leipzig - Welche Chaoten sind denn da nachts durch Leipzigs Süden gezogen? Am frühen Montagmorgen entdeckten Anwohner an gleich mehreren Haltestellen teils üble Beschädigungen. Die Täter hatten dabei offenbar wahllos zugeschlagen.
Die Spur der Zerstörung erstreckte sich von der Richard-Lehmann-Straße in Connewitz über den Steinplatz und die beliebte Karl-Liebknecht-Straße in der Südvorstadt. An gleich mehreren Bushaltestellen beschädigten die Täter Glasscheiben sowie mehrere Werbevitrinen.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, sollen insgesamt 30 Scheiben an zehn Haltestellen beschädigt worden sein.
Zeugen hätten einige der Taten am frühen Morgen gegen 2.13 Uhr gemeldet. Als die Polizei diese überprüfte, stieß sie auf weitere Beschädigungen. "Polizistinnen und Polizisten des Reviers Leipzig-Südost nahmen vor Ort Spuren", teilte Polizeisprecher Tom Erik Richter mit.
Der Behörde zufolge soll es sich um mehrere Täter gehandelt haben. Wer genau hinter den Beschädigungen steckt und warum die Bande in der Südvorstadt wütete, war zunächst noch unklar. Wie TAG24 erfuhr, soll vieles auf willkürliches Handeln hindeuten. Die Werbevitrinen sollen von RBL Media betrieben werden.
Die Polizei ermittelt nun wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Die Höhe des verursachten Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.
Titelfoto: Montage: Nico Zeißler
