Leipzig - Nach dem verheerenden Brand in der Leipziger Südvorstadt im März liegen erste Ermittlungsergebnisse vor.
Wie TAG24 auf Anfrage von der Polizeidirektion erfuhr, wurde direkt am Folgetag des Brandes ein Brandursachenermittler eingesetzt.
Bei der Maßnahme konnte ein technischer Defekt als Brandursache "nahezu ausgeschlossen" werden, so ein Sprecher.
Stattdessen werde nun von schwerer Brandstiftung ausgegangen. Entsprechende Ermittlungen wurden aufgenommen und laufen derzeit noch.
Am Abend des 5. März war im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Alfred-Kästner-Straße ein verheerendes Feuer ausgebrochen, mehr als 20 Bewohner waren evakuiert worden.
Infolge des Brandes waren drei Personen leicht und drei weitere sogar schwer verletzt worden. Das Gebäude war danach als unbewohnbar erklärt worden.