Besonderer Auftritt: Pop-Ikone der 80er-Jahre kommt zum Wave-Gotik-Treffen nach Leipzig
Von Lutz Brose
Leipzig - Das Line-up zum 33. Wave-Gotik-Treffen (WGT) vom 22. bis 25. Mai 2026 in Leipzig nimmt Gestalt an. Bislang haben 146 Künstler zugesagt. Dabei sind alte Bekannte und neue Gesichter - und ein Name sticht besonders hervor.
Vertreten sind alle Genre der schwarzen Szene von A wie Astari Nite (USA) bis Z wie Zanias (AUS/D).
Einen Blick auf die lange Liste wagte auch Peter Illmann während der Morningshow auf Radio 80s80s und entdeckte Kim Wilde (65) darauf.
"Ich hätte nie gedacht, dass sie dorthin geht", merkte der Kultmoderator ("Formel Eins") nur kurz an.
Das zeigt einmal mehr, zu welchen Überraschungen die Macher vom WGT fähig sind.
Illmann gilt als das Gesicht der 80er-Jahre und Kim Wilde ("Kids In America") wird als Pop-Ikone aus dem Jahrzehnt gehandelt, enterte gleich mit ihrem ersten Album 1981 die deutschen Charts und landete auf Platz 1.
Pop-Musik beim WGT?
Ihre Hits sollten auf keiner 80er-Jahre-Party fehlen. Doch passen die britische Pop-Sängerin und das WGT zusammen?
Cornelius Brach vom Veranstalter erklärt das so: "Kim Wilde ist natürlich auf den ersten Blick nicht gerade naheliegend als Künstlerin fürs WGT. Aber die Achtziger spielen in der Szene ja schon eine große Rolle. Und da darf es auch schon mal ein bisschen poppig sein."
"Dass das funktioniert, hat man bereits letztes Jahr bei Alphaville gesehen, deren Konzert bei uns begeistert aufgenommen wurde. Und einige Farbtupfer im schwarzen Musikprogramm kommen bei vielen Besuchern gut an", fügte er an.
Das Wave-Gotik-Treffen gilt als weltweit größtes Treffen der Schwarzen Szene und findet immer am Pfingstwochenende statt. Tickets für alle vier Festivaltage gibt es online ab 190 Euro.
Titelfoto: Bildmontage: Elisa Schu/dpa; Sean Vincent/Cherry Red/dpa

