Neue Sat.1-Serie spielt im Elbsandsteingebirge! So viel Sachsen steckt in "Frieda - Mit Feuer und Flamme"
Leipzig - Mit "Frieda – Mit Feuer und Flamme" startet am 1. Juni bei Sat.1 eine neue Vorabendserie mit Feel-Good-Faktor. Schauplatz: nicht etwa die deutsche Großstadt, sondern das sächsische Elbsandsteingebirge. TAG24 traf sich mit Hauptdarstellerin und gebürtiger Leipzigerin Laura Lippmann (36), um herauszufinden, wie viel ihrer Heimat in der Serie steckt.
Die Bezüge sind bereits deutlich im Intro zu "Frieda" zu sehen. Da kommt die Feuerwehr mit einem alten W50 herangeeilt und natürlich sind tolle Landschaftsaufnahmen der Bastei sowie der Sächsischen Schweiz zu sehen.
"Wir hatten sehr viele Drehorte, aber es war schön für mich zu sehen, dass die sächsische Heimat mal thematisiert wird in so einer Serie", erklärte Laura Lippmann im Interview und kam dabei direkt ins Schwärmen. "Ich finde, die Sächsische Schweiz ist unglaublich schön. In meiner Kindheit war das auch immer Ausflugsziel in den Urlauben und das ist sie tatsächlich auch heute noch. Ich bin regelmäßig zum Wandern dort. Meine Familie klettert, auch das machen wir dort."
Für die gebürtige Leipzigerin, die unter anderem schon in "In aller Freundschaft" zu sehen war, ist es das erste Mal, dass sie die leitende Rolle in einer TV-Serie übernimmt. Laura Lippmann schlüpft dazu in die Rolle der alleinerziehenden Mutter Frieda, die mit ihrer Tochter Pippa in ihre Heimat, den fiktiven Ort Liebitz im Elbsandsteingebirge, zurückkehrt und dort mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert wird.
"Ihr Vater lebt noch dort, der Gründer und Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, die der Gemeinderat nun schließen möchte. Frieda beginnt daraufhin, sich für die Feuerwehr einzusetzen. Dadurch trifft sie erneut auf Felix, den Bürgermeister von Liebitz und Vater von Pippa, was natürlich alte Gefühle aufkommen lässt. Hinzu kommt dann aber auch noch Feuerwehrmann Mirko, was zu ziemlichem Liebeschaos führt."
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Schauspielerin Laura Lippmann über "Frieda": "Habe kurz überlegt, ob ich sächseln sollte"
Lippmanns Figur überzeugt dabei mit Mitgefühl, Tatendrang und Leidenschaft. Frieda ist nicht nur alleinerziehende Mama und liebende Tochter, sondern auch gelernte Krankenschwester, die weiß, was sie tut. "Frieda ist eine krasse Kämpferin und ein krasser Familienmensch. Ohnehin vermittelt die Serie sehr viel Familiengefühl, wodurch ich beim Lesen und Spielen schnell andocken konnte. Ich hoffe, dass die Zuschauer das auch können. 'Frieda' ist sehr nahbar."
162 Episoden sind bereits im Kasten, die am 1. Juni, ab 18 Uhr, täglich als Doppelfolgen im Sat.1 zu sehen sind. Auf Joyn startet "Frieda – Mit Feuer und Flamme" bereits einige Tage zuvor am 29. Mai. Darüber hinaus seien alle Folgen mit Untertitel sowie Audiodeskription verfügbar, wie TAG24 erfuhr.
Eine Sache blieb Laura Lippmann dann allerdings doch verwehrt. "Ich habe auch kurz überlegt, ob ich sächseln sollte. Aber leider passte das im Zusammenspiel mit den Kolleginnen und Kollegen nicht so richtig. Aber mir wurde gesagt, dass man es ein wenig erkennen würde, wenn ich mich als Frieda mal aufrege. Ich bin gespannt, ob die Zuschauer es dann auch so empfinden."
Titelfoto: Montage: Joyn/René Lohse
