Falschparker auf der Eisi: Blutiger Einsatz, Trams zum Halten gezwungen

Leipzig - Ein renitenter Autofahrer (22) hat am Donnerstagvormittag nicht nur für einen größeren Einsatz der Polizei, sondern wohl auch für Aggressionen bei Tram-Insassen gesorgt.

Die Eisenbahnstraße war am Donnerstagvormittag stadtauswärts bis zu 30 Minuten wegen eines Falschparkers gesperrt.
Die Eisenbahnstraße war am Donnerstagvormittag stadtauswärts bis zu 30 Minuten wegen eines Falschparkers gesperrt.  © 7aktuell.de | Eric Pannier

Der Deutsche hatte nach Polizeiangaben sein Auto auf der Eisenbahnstraße, Höhe Hausnummer 20, so ungünstig geparkt, dass nachfolgende Straßenbahnen den Bereich ab kurz nach 10 Uhr für bis zu 30 Minuten nicht mehr passieren konnten.

Bürgerpolizisten machten den 22-Jährigen auf sein Fehlverhalten aufmerksam und forderten ihn auf, sein Fahrzeug zu entfernen.

Dem kam der junge Mann aber nicht nach, schloss sogar seelenruhig noch seine Fenster und verriegelte seinen Wagen.

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Die Bürgerpolizisten beorderten weitere Kollegen zur Eisenbahnstraße, nachdem sich der Falschparker, inzwischen war er ausgestiegen, körperlich mit ihnen auseinandergesetzt hatte. Erst das Anlegen von Handfesseln konnte ihn stoppen. Bei dem Gerangel trug er eine blutige Nase davon.

Er muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Dem 22-Jährige (2.v.l.) mussten Handschellen angelegt werden.
Dem 22-Jährige (2.v.l.) mussten Handschellen angelegt werden.  © 7aktuell.de | Eric Pannier

Sein Auto fuhr übrigens ein Kumpel weg. Ohne Anstalten zu machen.

Titelfoto: Bildmontage: 7aktuell.de | Eric Pannier

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