Leipzig - Dolce Vita in Lipsia! Kult-Sänger Eros Ramazzotti (62) war am Montag anlässlich seiner "Una Storia Importante"-Tour zu Gast in Leipzigs Quarterback Immobilien Arena. Dabei lieferte er nicht nur all seine Hits, sondern ging gleich noch auf Tuchfühlung mit seinen Fans aus Sachsen.
Für die waren in der Arena zuvor noch Stühle aufgestellt worden, doch die Menge hielt es darauf nicht lange. Schon kurz noch Konzertbeginn um 20 Uhr hatte sich vor der Bühne eine große Traube aus Eros-Jüngern gebildet, die ihrem Star nahe sein wollten - und der ließ sich die Einladung nicht entgehen.
"Guten Abend, Lipsia! Lasst uns alle zusammen singen", begüßte der "Cosas de la vida"-Sänger die Zuschauer. Immer wieder suchte er die Nähe zum Publikum, klatschte mit den Leuten ab, ließ sich fotografieren und schwang sich sogar in die Menge.
Bei "Terra promessa" stibitzte Eros einem Fan kurzerhand das Handy, als dieser gerade ein Video von sich aufnehmen wollte. Noch immer performend, filmte sich der Popstar selbst, bevor er das Telefon zurückgab und gleich noch eine Zuschauerin umarmte. Ob diese Aufnahmen bald viral gehen?
Doch nicht nur das Publikum bekam an diesem Abend jede Menge Eros Ramazzotti geboten, auch seine Band war vor ihm nicht sicher.
Beim Höhepunkt des Abends hielt es wirklich niemanden mehr auf den Stühlen
Immer wieder erlaubte er sich Späßchen mit seinen Musikern und dem Arena-Team, lud eine Background-Sängerin bei "I Belong to You" zu einer Tanzeinlage ein und veralberte einen besonders ernsten Security-Mitarbeiter bei "Dove c’è musica", indem er versuchte, sein Mikro auf dessen Kopf zu balancieren. Der Sänger genoss sichtlich den Abend.
Während die Zuschauer ein ums andere Mal ihre Handys zückten, um die Arena in ein Lichtermeer zu verwandeln, lieferte Eros Ramazzotti Hit um Hit. "Stella gemella", "Se bastasse una canzone" und "Fuoco nel fuoco" durften ebenso nicht fehlen wie "Piu' che puoi", das der Sänger einst mit Cher (79) aufnahm.
Bei "Un'altra te" erwies er Reggae-Legende Bob Marley (†36) die Ehre, indem er als Outro kurzerhand "No Woman, No Cry" anspielte, das seine Sängerinnen denn auch in "No Man, No Cry" umdichteten.
Der große Höhepunkt folgte wenig später mit dem großartigen "Cosas De La Vida", bei dem es schließlich wirklich niemanden mehr auf den Stühlen hielt und auch der Letzte mitklatschte.
Ein Abend, den viele so schnell nicht vergessen werden. Und wer weiß, vielleicht bekommen die Zuschauer ihn ja online noch einmal zu sehen, wenn das Handyvideo wirklich im Netz landet!