Leipzig - Auf dem Schleußiger Weg stockte am Donnerstag der Verkehr. Grund dafür war eine Großkontrolle der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig zum Thema Drogenerkennung im Straßenverkehr.
Mit der Unterstützung von etwa 115 Einsatzkräften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und Brandenburg führte die Leipziger Verkehrspolizei von 10 bis 17 Uhr am Donnerstag eine Großkontrolle durch.
Ziel des Ganzen war es, die Fahrtüchtigkeit der Fahrer zu überprüfen sowie Fahndungsmaßnahmen nachzugehen.
Wie die Polizei Leipzig mitteilte, habe man insgesamt 479 Autos anhalten und dabei 481 Personen kontrollieren können.
"Bei 16 Personen bestand der Verdacht, dass sie ihr Fahrzeug unter berauschenden Mitteln wie Alkohol oder Betäubungsmittel führten", schilderte Polizeisprecher Moritz Peters.
"Folglich wurden 16 Blutprobenentnahmen durchgeführt."
60 Gramm Betäubungsmittel und gefälschte Personalien
Einen ganz besonderen Fund machten die Beamten bei der Kontrolle eines Transporters. Dank der Hilfe eines Drogenspürhundes fand man bei dem Beifahrer knapp 60 Gramm Betäubungsmittel. Der Beschuldigte habe sich nun wegen des Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln zu verantworten.
Abgesehen davon sei man noch auf zehn weitere Straftaten gestoßen, vier davon durch Fahren ohne Fahrerlaubnis. Zwei Personen fuhren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln, drei Personen verstießen gegen das Kraftfahrsteuergesetz und ein Autofahrer trug gefälschte Personaldokumente bei sich.
Des Weiteren stellten die Einsatzkräfte 56 Ordnungswidrigkeiten fest, darunter 14 durch das Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel.
"Auch im Verlauf des Jahres werden weitere Schwerpunktkontrollen an unterschiedlichen Orten stattfinden", so Peters.