Ein Jahr nach Tram-Eskalation in Leipzig: Mahnwachen gegen Polizeigewalt

Leipzig - Nachdem vor einem Jahr ein Polizeieinsatz in einer Leipziger Tram nach einer Demo eskaliert war, fanden am Dienstag Mahnwachen im Osten und Westen der Messestadt statt.

Unter dem Motto "Ihre Repressionen werfen uns nicht aus der Bahn" wurde in Leipzig zu einer Mahnwache aufgerufen.  © Jan Kaefer

Unter dem Motto "Ihre Repressionen werfen uns nicht aus der Bahn" versammelten sich jeweils etwa ein Dutzend Personen an der Sachsenbrücke sowie der Polizeistation Eisenbahnstraße.

Dort wurde unter anderem Videoinstallationen mit Bildmaterial des Tages gezeigt.

Der Hintergrund: Nach einer antiisraelischen Demonstration stoppte die Polizei 2025 eine Straßenbahn mit Teilnehmern, weil sich darin mutmaßliche Straftäter befunden haben sollen.

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Die Situation eskalierte, Scheiben wurden zerschlagen, Pfefferspray eingesetzt und es gab mehrere Verletzte.

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15 Uhr startete die Veranstaltung unter anderem auf der Sachsenbrücke.  © Jan Kaefer

"Schon damals solidarisierten sich spontan zahlreiche Menschen und machten deutlich: Die Einschüchterungsversuche der Polizei hindern uns nicht daran, solidarisch zusammen zu stehen!", erklärte das Bündnis "1. Mai in Leipzig" über Instagram und wies auf die Mahnwache hin.

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