Hitlergruß bei Spiel von RB Leipzig? Nun reagiert der Verein

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Leipzig - Bei dem RB-Leipzig-Spiel gegen den FC St. Pauli (4:2) am Dienstag soll ein Fan im Publikum den Hitlergruß gezeigt haben. Nun reagiert der Verein.

Mehrere Fans informierten RB Leipzig über die Tat im Publikum. (Archivbild)
Mehrere Fans informierten RB Leipzig über die Tat im Publikum. (Archivbild)  © dpa/Hendrik Schmidt

"RB Leipzig wurde am Tag nach dem DFB-Pokalspiel […] von mehreren Fans darüber in Kenntnis gesetzt […]. Wenig später wurde durch einen Zuschauer ein entsprechendes Foto nachgereicht, das den Vorfall dokumentieren soll", teilte RB der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mit.

So konnte durch "eine zusätzliche Personen- und Sitzplatzbeschreibung" ein Besucher schnell als mutmaßlicher Täter identifiziert werden.

Sämtliches verfügbares Videomaterial der Überwachungskameras wurde bereits ausgewertet, ohne jedoch eine zweifelsfreie Aufklärung der Geschehnisse zu ermöglichen, hieß es weiter.

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RB hat das komplett vorliegende Material der Polizei übergeben und unterstützt die weiteren Ermittlungen.

RB fordert Stellungnahme und droht mit Stadionverbot

Die Szenen spielten sich in dem letzten Spiel der Roten Bullen um den DFB-Pokal ab. (Archivbild)
Die Szenen spielten sich in dem letzten Spiel der Roten Bullen um den DFB-Pokal ab. (Archivbild)  © DPA/Tom Weller

"Zudem ermutigt RB Leipzig alle Zeugen des Vorfalls, Anzeige zu erstatten". Der Mann wurde unter Androhung eines bundesweiten Stadionverbots zur Stellungnahme aufgefordert und kurzfristig einbestellt.

RB unterstützte zuletzt mehrfach bundesweite Aktionen für Vielfalt und Toleranz.

In der Vergangenheit reagierte der Club konsequent bei ähnlichen Vorfällen, wie zuletzt bei rassistischen Äußerungen im Januar in der U-19.

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Der Verein trennte sich sofort von den Spielern.

"RB Leipzig stellt sich klar gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Antisemitismus und tritt verfassungsfeindlichen und menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen", so die klare Aussage.

Titelfoto: dpa/Hendrik Schmidt

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