Fanflut in Leipzig! Engländer und Spanier übernehmen die Stadt

Leipzig - Ausnahmezustand in Leipzig! Vor dem Finale der Conference League (21 Uhr/RTL Nitro) in der eigens dafür umbenannten Red Bull Arena, dem "Leipzig Stadium" streifen zehntausende Fans der beiden Endspiel-Teams Crystal Palace und Rayo Vallecano durch die Stadt.

Das Barfußgäßchen am Leipziger Markt ist fest in englischer Hand. Hier ist kaum ein Durchkommen.  © Christian Grube

War es am Dienstag leider nicht nur friedlich geblieben, steht der Mittwoch bislang ausschließlich im Zeichen der Vorfreude auf die Partie.

An vielen Orten in Leipzig fließen zahlreiche Getränke. Auf den Freisitzen der Restaurants "Leo's Brasserie" und "Dhillons" in der Reichsstraße sind keine Spuren der Ausschreitungen mehr zu sehen. Viel mehr wird gesungen, gelacht und teilweise auch schon getanzt.

Beide Fanlager sind aber im Kern sowieso getrennt. Zahlreiche Rayo-Anhänger haben sich bereits am Richard-Wagner-Platz zusammengefunden, von wo aus um 18 Uhr ein Marsch Richtung Stadion geplant ist.

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Die Engländer hingegen planen keinen offiziellen Fanmarsch. Die Fanzonen befinden sich am Wilhelm-Leuschner-Platz und auf dem Marktplatz. Unter anderem das Barfußgäßchen ist überschwemmt von Palace-Anhängern.

Das wird wohl auch den ganzen Abend so bleiben. Laut Behördenangaben soll es um die 1000 Engländer geben, die kein Ticket für das Spiel ergattern konnten und deshalb die Partie irgendwo in der Stadt verfolgen werden. Auf dem Markt wird es ein Public Viewing geben.

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Die Red Bull Arena wurde teilweise umdekoriert und verwandelt sich eigens für das Event zum "Leipzig Stadium".  © Silvio Bürger
Die Rayo-Anhänger sind schon in absoluter Partystimmung.  © Christian Grube
Die Leipziger Polizei ist mit einem Großaufgebot am Leipziger Flughafen vor Ort, um die Anreise abzusichern.  © Michael Strohmeyer
Am frühen Nachmittag fand das UEFA Legends Match auf dem Markt statt. Hierbei durften ausgewählte Jugendliche gegen unter anderem Rene Adler (41) und Steffen Freund (56) antreten.  © Jan Kaefer

Anreise-Strapazen für Fans

Im Laufe des Abends versuchen die restlichen Zuschauer den Weg nach Leipzig zu finden. Gar nicht so einfach, weil nicht alle Fans am Leipziger Flughafen ankommen konnten.

Viele Engländer und Spanier landeten demnach unter anderem in Dresden, Erfurt und Berlin und mussten daraufhin per Bus und Bahn den Weg in die Messestadt finden.

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