Iraner und Kurden: Friedlicher Demo-Samstag mit Hunderten Teilnehmern

Leipzig - Samstagnachmittag haben mehrere Hundert Menschen in Leipzig an zwei Orten demonstriert.

Auf dem Augustusplatz fand die stationäre Kundgebung "Für die Zukunft des Irans" statt.
Auf dem Augustusplatz fand die stationäre Kundgebung "Für die Zukunft des Irans" statt.  © EHL Media

Gegen 15.40 Uhr startete laut Polizeisprecher Chris Graupner auf dem Augustusplatz die stationäre Kundgebung "Für die Zukunft des Irans", an der sich knapp 100 Menschen beteiligt hätten. Bei der Versammlungsbehörde waren ursprünglich rund 300 angezeigt worden.

Die Teilnehmer breiteten auf der Gewandhaus-Seite eine iranische Flagge aus, legten Blumen darauf und zündeten Kerzen für die im Iran getöteten Demonstranten an. Mehrere Paar Schuhe symbolisierten zudem die Verstorbenen.

Deutlich mehr Teilnehmer schlossen sich dem Aufzug "Rise up for Rojava – Frauenrevolution verteidigen" an, der in der Innenstadt zwischen der Reichsstraße und der Paul-List-Straße vonstatten ging, was für etwa zwei Stunden zu Verkehrseinschränkungen führte.

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In der Spitze sollen sich bis zu 800 Menschen angeschlossen haben, um für eine Revolution in Nordsyrien zu demonstrieren, wie Graupner auf TAG24-Anfrage mitteilte. Angemeldet waren hier im Vorfeld knapp doppelt so viele.

In der Spitze bis zu 800 Menschen liefen auf der Rojava-Demo durch Leipzig.
In der Spitze bis zu 800 Menschen liefen auf der Rojava-Demo durch Leipzig.  © EHL Media
Die Polizei sicherte die Demos ab, musste jedoch nicht eingreifen.
Die Polizei sicherte die Demos ab, musste jedoch nicht eingreifen.  © Silvio Bürger

Beide Demonstrationen liefen friedlich und störungsfrei ab. Die Augustusplatz-Kundgebung war gegen 17 Uhr, der Aufzug etwa 18.20 Uhr beendet.

Titelfoto: Bildmontage: EHL Media

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