Krieg gegen den Iran: Wie steht es um den Schutz von Leipzigs jüdischen Einrichtungen?

Von Michael Schuster

Leipzig - Seit dem Beginn des Krieges gegen den Iran wächst in Deutschland die Sorge vor möglichen Angriffen auf jüdische Einrichtungen - so auch in Leipzig.

Fahrzeuge der Polizei vor dem Ariowitsch-Haus in Leipzig. Ebenso wie die Synagoge wird das Gebäude dauerhaft bewacht.  © Christian Grube

Sicherheitsbehörden beobachten die Lage aufmerksam, da internationale Eskalationen erfahrungsgemäß auch Auswirkungen auf die innere Sicherheit haben können.

Auch in Leipzig stehen jüdische Einrichtungen unter besonderem Schutz. Das Ariowitsch-Haus - ein Zentrum für jüdische Kultur und Begegnung - sowie die Synagoge werden dauerhaft von der Polizei bewacht. Das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig wird regelmäßig bestreift.

Auf Anfrage teilte die Polizei Leipzig mit, dass die bereits bestehenden hohen Sicherheitsmaßnahmen derzeit nicht weiter verstärkt würden. Man beobachte die Lage jedoch fortlaufend und stehe im engen Austausch mit den zuständigen Behörden.

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In Sachsen-Anhalt sind die bestehenden Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen nach Angaben des Innenministeriums überprüft und angepasst worden.

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Die Sicherheitsmaßnahmen würden derzeit nicht verstärkt, erklärte die Polizei auf Anfrage. Man beobachte die Lage jedoch fortlaufend und stehe im engen Austausch mit den zuständigen Behörden.  © Christian Grube

Die Sicherheitskonzepte würden fortlaufend bewertet und bei Bedarf an die aktuelle Gefährdungslage angepasst. Ziel sei es, jüdisches Leben im Land bestmöglich zu schützen.

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