Leipzig bleibt bisher verschont: Stand-up-Paddler retten sich am Kulki vor Unwetter

Leipzig - Die Stadt Leipzig warnte für Freitagnachmittag vor heftigen Unwettern in der Region. Was zunächst dramatisch klang, ging bislang aber glimpflich aus.

Das drohende Unwetter am Nachmittag zwischen Leipzig-Liebertwolkwitz und Störmthal. Bislang wurden keine größeren Schäden gemeldet.  © NEWS5 / Christian Grube

Gegen 16 Uhr zog ein - entgegen aller Erwartungen - eher schwächeres Gewitter über die Leipziger Innenstadt. Seitdem regnet es mal mehr, mal weniger, wobei von Sturm keine Rede sein konnte.

Stärkere Windböen seien allerdings stellenweise zu spüren gewesen, wie ein TAG24-Reporter berichtete. Laut Rettungsleitstelle seien vor allem in den Stadtteilen Grünau und Schönau einige Bäume umgestürzt und Äste herabgefallen. Die Feuerwehren seien zu zwölf Einsätzen alarmiert worden.

Auf dem Kulkwitzer See wurden Stand-up-Paddler vom drohenden Unwetter überrascht. Laut Polizeisprecherin Therese Leverenz sollen diese um Hilfe gerufen haben. Mehrere Personen hätten sich aber noch selbst ans Ufer retten können, sodass die Wasserwacht wieder abrücken konnte.

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Bis zum frühen Abend erreichten TAG24 keine Meldungen zu größeren Schäden oder gar Verletzten. Die Warnungen vor schweren Gewittern in Leipzig und Umgebung bestanden bei NINA und Co. noch bis zum Abend.

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Gehagelt hat es in Sachsen-Anhalt, wie hier im Harz.  © Matthias Bein/dpa

Schlimmer getroffen hat es hingegen offenbar Sachsen-Anhalt. Sowohl im nicht weit von Leipzig entfernten Burgenlandkreis als auch im Harz und im Salzlandkreis gab es zahlreiche Feuerwehreinsätze wegen vollgelaufener Keller und überfluteter Straßen. Auch Hagel ging dort nieder.

Erstmeldung von 18.42 Uhr. Aktualisiert um 20.10 Uhr.

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