Von Anke Brod
Leipzig - News aus der "Parkstadt Leipzig" im Südosten der Stadt: Hier verkaufte der Projektentwickler Instone der Genossenschaft WBG Kontakt ein drittes Wohnensemble. Im Nordwesten des früheren Krankenhausgeländes sollen auf gut 5000 Quadratmetern Wohnfläche drei Mehrfamilienhäuser mit 69 Einheiten entstehen.
Der Baustart ist zwischenzeitlich erfolgt. "Leipzig braucht neuen Wohnraum, der langfristig funktioniert - städtebaulich, energetisch und wirtschaftlich", sagte Saidah Bojens als Instone-Niederlassungsleiterin für Berlin und Sachsen zu TAG24. Dies erfülle die "Parkstadt Leipzig".
Sie erklärte: "Über die geförderten Wohnungen hinaus geben wir einen erheblichen Teil in genossenschaftliche Hände." Das sorge für eine breite, soziale Mischung im Quartier. Somit übernehme Instone aktive Verantwortung in der Stadtentwicklung.
"Mit dem erneuten Ankauf in der Parkstadt Leipzig setzen wir unsere strategische Entwicklung an diesem Standort konsequent fort", berichtete seinerseits Jörg Keim, Vorstandsvorsitzender der WBG Kontakt.
Der Standort überzeuge durch hohe Aufenthaltsqualität, die verkehrsberuhigte Lage unweit der Leipziger Innenstadt sowie eine durchdachte Infrastruktur mit Kita, Nahversorgung und großzügigen Grün- und Freiflächen.
Wohnen für alle Generationen in der Parkstadt Leipzig
Im Frühjahr 2024 hatte die WBK Kontakt dort zunächst 23 geförderte Wohnungen erworben. Im Jahr darauf kauften die Verantwortlichen zusätzlich 59 geförderte sowie frei finanzierte Mieteinheiten.
"Leipzig wächst weiter und damit der Bedarf an gut durchdachtem Wohnraum, den wir als Genossenschaft generationsübergreifend mit decken", freute sich Keim.
Geplant sind demnach 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen nebst Tiefgarage mit 32 Stellplätzen.
Mit genannten Gebäuden soll das gigantische innerstädtische Quartiersprojekt Ende 2028 schließlich fertig sein.
Auf dem parkähnlichen Areal mit rund 600 Wohneinheiten an der Chemnitzer Straße in Dölitz-Dösen leben inzwischen zahlreiche Menschen.