Neue Züge zwischen Halle und Leipzig, doch einige Bahnsteige sind für sie zu kurz

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Von Daniel Josling

Halle (Saale)/Leipzig - Fahrgäste der neuen S-Bahnen zwischen Halle und Leipzig müssen sich vorerst auf eine Besonderheit einstellen: Weil mehrere Bahnsteige im Norden Halles für die neuen, längeren Mireo-Züge zu kurz sind, bleibt der hintere Zugteil zwischen Halle Hauptbahnhof und Halle-Trotha verschlossen. 

Die neuen Mireo-Bahnen sind für einige Haltestellen zu lang.
Die neuen Mireo-Bahnen sind für einige Haltestellen zu lang.  © Hendrik Schmidt/dpa

Das heißt: Reisende mit diesem Ziel sollten gleich schon in den vorderen Zugteil einsteigen - oder aus Leipzig kommend spätestens am Hauptbahnhof in Halle aus dem hinteren in den vorderen Teil umsteigen, wenn sie weiter in Richtung Halle-Trotha fahren wollen. Das bestätigte die Länderbahn.

Betroffen sind die neuen Mireo-Züge, die seit Mitte Juni schrittweise auf der Linie S5/S5X eingesetzt werden und ab dem Fahrplanwechsel im Dezember regulär verkehren sollen.

Zwischen Halle und Leipzig sind sie rund 140 Meter lang. Die Bahnsteige an den Stationen Steintorbrücke, Dessauer Brücke, Zoo, Wohnstadt Nord und Trotha reichen für diese Länge derzeit nicht aus.

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Nach Angaben der Länderbahn wird das Umsteige-Konzept voraussichtlich bis Sommer 2028 nötig bleiben.

Nur wenige Fahrgäste betroffen

Bis dahin sollen die Bahnsteige an den Stationen Trotha und Steintorbrücke verlängert sowie in Wohnstadt Nord, Zoo und an der Dessauer Brücke neu gebaut werden.

Der neue Bahnsteig in Halle-Südstadt soll nach derzeitiger Planung erst Ende 2028 fertig werden.

Nach Angaben der Länderbahn hält sich die Einschränkung im Alltag bislang in Grenzen. Der größte Fahrgast-Andrang bestehe zwischen Halle und Leipzig, hieß es. Über den Hauptbahnhof hinaus bis zu den nördlichen Stationen würden nur wenige Menschen weiterfahren.

Die Fahrgastinformation zu dem Umsteige-Konzept solle weiter verbessert werden.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

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