Neuer Park, neue Brücke: Leipziger Osten steht vor Millionen-Umbau
Leipzig - Große Veränderungen stehen in den kommenden zwei Jahren am Parkbogen im Leipziger Osten an. Die ersten Arbeiten sind bereits im Gange, doch noch dieses Jahr geht es richtig ans Eingemachte. Neuer Park, neue Brücke - so sieht der Plan aus.
Für rund 5,88 Millionen Euro wird der zukünftige Gartenpark am Sellerhäuser Bogen einmal neu gestaltet.
Vier Millionen davon übernimmt der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) die restlichen 1,88 Millionen stammen aus der Stadtkasse.
Der rund 16.000 Quadratmeter große Park soll künftig mit Highlights wie Obstwiesen und Rasenabschnitten zum Spielen und Picknicken locken. Auch ein Platz zum gemeinschaftlichen Gärtnern soll entstehen.
"Die natürlich vorhandene Vegetation wird dabei aufgegriffen und ergänzt, wodurch die städtische Artenvielfalt verbessert wird", so die Stadt.
Ein weiterer Pluspunkt: Der Park soll an den Brücken über die Liselotte-Herrmann-Straße sowie die Theodor-Neubauer-Straße künftig über Rampen auch barrierefrei nutzbar sein.
Der Bau des Gartenparks soll im Oktober 2026 beginnen.
Sanierung Brücke Torgauer Straße
Darüber hinaus soll die Brücke über der Torgauer Straße zwischen Volkmarsdorf und Schönefeld saniert werden.
Die größte Änderung: Bisher hat sie lediglich eine Durchfahrtshöhe von 3,7 Metern. Künftig soll die Brücke auf fünf Meter erhöht und somit auch größeren Fahrzeugen zugänglich gemacht werden.
Der Unterbau wird auch im Sinne der Nachhaltigkeit weitergenutzt. Ein schlanker, einfeldriger Aluminiumträger bildet künftig den Überbau für Radfahrerinnen und Fußgänger.
Das Bauvorhaben, das mit einer Million Euro von der Stadt und 1,7 Millionen aus EFRE-Mitteln finanziert wird, soll ab März 2027 in die Tat umgesetzt werden.
Titelfoto: Montage: PR/Sinai Gesellschaft von Landschaftsarchitekten; Anke Brod

