Schon wieder ein Rückschlag: Bauarbeiten an Karlbrücke verzögern sich um mehrere Monate

Leipzig - Die Freigabe der Karlbrücke im Leipziger Westen verzögert sich um mehrere Monate.

Die Karlbrücke wird wohl erst im Sommer freigegeben.
Die Karlbrücke wird wohl erst im Sommer freigegeben.  © Jan Woitas/dpa

Ursprünglich war die Fertigstellung für September 2025 vorgesehen, musste dann aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten auf Februar 2026 verschoben werden. Doch daraus wird nichts, wie die Stadtverwaltung nun mitteilte.

Aufgrund personeller Engpässe bei der Baufirma, erschwerter Witterungsbedingungen, Änderungen bei den Uferwandanschlüssen sowie zusätzlicher Erd- und Straßenbauarbeiten wird inzwischen ein Beendigungsdatum im Juni angepeilt.

"Seit Mitte Dezember ruhen die Arbeiten nun an der Karlbrücke, weil es schlicht zu kalt und nass ist. Bei den Temperaturen kann die Brücke nicht abgedichtet und können keine Leitungen verlegt werden", erklärte René Wenzel vom Mobilitäts- und Tiefbauamt. Das stelle quasi ein Novum dar, denn in den vergangenen Jahren waren aufgrund milder Temperaturen keine winterlichen Sperrpausen nötig gewesen.

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Sobald die Witterung es zulässt, soll die Betonierung des südlichen Überbau-Balkens erfolgen. Außerdem muss ein zusätzliches Niederspannungskabel inklusive der jeweiligen Hausanschlüsse neu verlegt werden. Nach der Komplettierung der Brückenabdichtung stehen dann unter anderem noch Straßenbauarbeiten in der Industriestraße sowie neue Beschilderungen und Markierungen zwischen der Könneritzstraße und dem dortigen Kreisverkehr an.

Im Rahmen der andauernden Bauarbeiten bleibt die Industriestraße zwischen der Hohlbeinstraße und Nonnenstraße bis Juni weiterhin gesperrt. Der nördliche Gehweg über die Weiße Elster bleibt erhalten.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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