Leipzig - Eine Woche, nachdem eine leblose Person im Leipziger Elsterflutbecken entdeckt wurde, hat sich die Staatsanwaltschaft zur Todesursache geäußert.
Wie Staatsanwältin Vanessa Fink am Freitag gegenüber TAG24 mitteilte, hat die Rechtsmedizin inzwischen die Obduktion des Leichnams durchgeführt. Zwar müssten zur Abklärung des vorläufigen Ergebnissen noch weitere Zusatzuntersuchungen erfolgen. Ein Verdacht bestehe jedoch bereits: Der Mann soll ertrunken sein.
Die Ermittlungen zur Identität des Toten sollen derweil noch laufen. Weitere Angaben dazu konnten noch nicht gemacht werden.
Der Mann war am vergangenen Donnerstag im Wasser des Elsterflutbeckens an der Hans-Driesch-Straße entdeckt worden. Polizei und Rettungsdienst rückten mit zahlreichen Kräften an, um den leblosen Körper zu bergen. Auch Rettungsboote kamen dabei zum Einsatz.
Die Identität des Verstorbenen war zunächst vollkommen unklar. Hinweise auf eine Straftat gab es jedoch nicht, wie Polizeisprecher Tom Erik Richter gegenüber TAG24 mitteilte.
Auch Staatsanwältin Fink erklärte nun: "Greifbare Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen gibt es weiterhin keine." Weitere Ergebnisse der Untersuchung würden erst in einigen Wochen erwartet.