Olympische Spiele in Sachsen? Leipzig und Markkleeberg meinen es ernst!

Von Lutz Brose

Markkleeberg - Leipzig und Markkleeberg als Co-Partner meinen es ernst, wollen nach der verlorenen Vergabe der Olympischen Spiele 2012 (London) endlich Teil des größten sportlichen Ereignisses sein.

Der Kanupark in Markkleeberg soll Austragungsort für Kanu-Slalom und Kajak-Cross bei den Olympischen Spielen werden.  © Lutz Brose

Um das Ziel weiter zu befeuern, trafen sich am Samstag Vertreter aus Politik und Sport im Kanupark am Markkleeberger See, dem geplanten Austragungsort für Kanu-Slalom und Kajak-Cross bei einer erfolgreichen Bewerbung Berlins für die Spiele im Sommer 2036, 2040 oder 2044.

Bei der Gelegenheit warb Jan Benzien, selbst ehemaliger Olympionike und Vorstandsmitglied von "Gold For Leipzig", für die Unterstützerkampagne "Deine Stimme für Olympia".

Unter dem Leitgedanken "LEIPZIG BEWEGT" setzt die Kampagne auf breite Unterstützung für Leipzig, den Freistaat Sachsen und die nationale Bewerbung.

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Bis zum 26. September sollen mindestens 10.000 Unterstützerstimmen gesammelt werden. Verbal erhöhte Benzien die Zahl gleich auf das Doppelte. Auch TAG24 unterstützt die Aktion. Mitmachen könnt Ihr hier.

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Zugleich fand am Wochenende der Auftakt zur Qualifikation für die Weltmeisterschaften der deutschen Nationalmannschaft im Kanu-Slalom statt.  © Lutz Brose

Armin Schuster zuversichtlich: "Aus Niederlagen lernst du am meisten"

Sachsens Innenminister Armin Schuster (64, CDU) bezeichnet Leipzig als "Filetstück" der Berliner Olympiabewerbung.  © Lutz Brose

Nach nur durchweg positiven Signalen der Anwesenden fragte Moderator Tom Scheunemann (MDR) Sachsens Innenminister Armin Schuster (64, CDU), was ihn so sicher macht, dass in Sachsen die Akteure die Bewerbung perfekt auf den Weg bringen.

Schuster antwortete: "Dass wir schon einmal verloren haben. Aus Niederlagen lernst du am meisten, das spürt man, und wenn ich 'Gold For Leipzig' sehe, das hat kein anderer Bewerber: eine Promotion, die nicht staatlich organisiert ist oder von der Stadt, sondern die aus der Bürgerschaft entstanden ist."

Während drinnen gesprochen wurde, wurde draußen um die Plätze in der Nationalmannschaft gekämpft.

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In dieser Saison, erstmals zwei Jahre vor den Olympischen Spielen, startete bereits am Freitag der Kampf um die Quotenplätze im Kanuslalom und Kajak-Cross für Los Angeles 2028 sowie für die diesjährigen Europa- und Weltmeisterschaften.

Die Entscheidung über den nationalen Kandidaten fällt am 26. September auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB).  © Lutz Brose

Zeitgleich promotete Markkleeberg an Ort und Stelle seine Kampagne "MARKKLEEBERG BEWEGT". Weitere Informationen zur Olympiabewerbung findet Ihr hier.

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