Leipzig - Sachsenlotto blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, wenn auch mit weniger Umsätzen, als in der Vergangenheit. Eine neue Änderung erwartet Euch zudem in der Zukunft.
Seit August 2025 sind die Bearbeitungsgebühren bei Sachsens staatlicher Lotteriegesellschaft gestiegen. Gleichzeitig ist der Umsatz aus den Spieleinsätzen im Vergleich zum Jahr 2024 um etwa 10,2 Millionen Euro auf insgesamt rund 332 Millionen gesunken. Trotzdem fällt das Fazit von Geschäftsführer Frank Schwarz positiv aus.
Vor allem die rund 50,2 Millionen Spielaufträge machen ihn glücklich. "Das ist eine Zahl, auf die wir stolz sein können".
"Kaufverhalten ändert sich", stellte auch Marcel Körner aus der Vertriebsleitung der sächsischen LOTTO-GmbH fest.
Umso wichtiger sei es, sich nicht vor neuem zu verschließen. Mittels Online-Games will man den Konsumenten beispielsweise die Möglichkeit zu Sofort-Gewinnen bieten. Darüber hinaus könne man so komplett frei über die Höhe des Einsatzes entscheiden.
Bis zum Ende des zweiten Quartals soll sich eine weitere Neuerung einschleichen. Sachsenlotto hat geplant insgesamt 23 Selbstbedienungs-Terminals außerhalb der bestehenden Annahmestellen unterzubringen.
KI und deren Auswirkung bei Sachsenlotto
Durch diese Neuerung soll das LOTTO spielen noch zugänglicher gemacht werden. Die Terminals könnten so künftig auch in Baumärkten, Einkaufsläden oder Tankstelle komplett ohne Fachpersonal genutzt werden. Natürlich weiterhin unter der Prämisse, dass die spielende Person mindestens 18 Jahre alt sein muss.
Wo genau sie aufgestellt werden sollen, ist noch nicht bekannt. Was bereits jetzt schon nicht mehr wegzudenken ist, wird auch in Zukunft eine tragende Rolle bei Sachsenlotto einnehmen. Wie Frank Schwarz erklärt, habe man bereits Anfang 2024 begonnen künstliche Intelligenz (KI) in verschiedene Prozesse mit aufzunehmen.
KI soll vor allem in Zukunft den Service sowie das Kundenerlebnis verbessern. So sei das Ziel, irgendwann jedem Kunden eine passend für ihn individualisierte Webseite zu bieten.
Doch bereits jetzt spare KI dem Unternehmen bares Geld. Zum Beispiel bei der Werbung durch Radiospots. Anstatt diese von realen Personen einsprechen zu lassen, reden ab jetzt künstlich generierte Stimmen.
Binnen vier Stunden konnten so knapp 150 individuelle Spots aufgenommen werden. Was für Sachsenlotto gleichzeitig eine Zeit- und Geldersparnis bedeutet.