Huch, was zappelt denn da Flauschiges in der Höhle herum?
Leipzig - Es rappelt und zappelt in der Hochgebirgslandschaft Himalaya des Leipziger Zoos: Zwei Mini-Fellknäuel wachsen derzeit in einer Felsspalte heran.
Zwar sind sie noch nicht als solche zu erkennen, aber es handelt sich um zwei Rote-Panda-Babys, die sich jetzt noch vor den Besuchern verstecken.
Ihre Geburt am 3. Juni hatte der Zoo bereits in der vergangenen Woche verkündet, bislang gab es aber noch keine Bilder. Doch nun kann man dank eines Videos in den sozialen Medien endlich einen Blick auf den zuckersüßen Nachwuchs erhaschen.
Viel von der typischen roten Fellfarbe und der getigerten Musterung ist allerdings noch nicht zu sehen. Das augenscheinliche Bärchen-Duo hat graues, wuscheliges Fell in Hülle und Fülle, nur ein leichter rötlicher Schimmer zeichnet sich ab.
Die Mama der beiden ist die zweijährige Kamala, Papa ist der gleichaltrige Asa. Dass sie Babys bekommen haben, haben die Tierpfleger nur gemerkt, weil zarte Fiepslaute aus der Felsspalte gedrungen seien, heißt es.
Das Weibchen kümmere sich bisher vorbildlich um den Nachwuchs. Dieser ist bei der Geburt blind und taub, aber zumindest eines der Jungtiere blinzelt schon ein wenig in der Weltgeschichte herum.
Das Timing passt: Nach rund drei Wochen eröffnen die Nepalesischen Roten Pandas langsam ihre Äuglein und auch die Ohren, außerdem färbt sich das Fell dann auch nach und nach um.
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Bis die Zoo-Besucher die Zwillinge zu Gesicht bekommen, wird es noch ein bisschen dauern, die beiden lassen sich nämlich noch etwas Zeit. Ist wohl zu gemütlich in der Höhle.
Titelfoto: Screenshot/Instagram/zoo.leipzig
