Stellwerksneubau in Gerwisch: Was bedeutet das für Reisende?

Von Sabrina Gorges

Magdeburg - Wegen des Neubaus eines im September 2025 abgebrannten Stellwerks bei Gerwisch im Jerichower Land müssen sich Zugreisende auf monatelange Sperrungen und Einschränkungen einstellen.

Im September 2025 brannte das alte Stellwerk in Gerwisch aus. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

Nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) starten am Samstag die Fundamentarbeiten für das neue elektronische Stellwerk, mit dem auf der Strecke zwischen Magdeburg und Berlin die "volle Streckenkapazität" wiederhergestellt werden soll. Die Inbetriebnahme ist laut Bahn für das vierte Quartal geplant.

Nach Angaben der DB ist der Abschnitt zwischen Biederitz und Möser abwechselnd nur eingleisig befahrbar.

Das Bahnunternehmen nennt dafür zwei Zeitfenster - einmal zwischen dem 30. Mai und 3. Juli und zwischen 6. Juli und 4. September. 

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Eine Vollsperrung des Abschnitts ist für den 3. Juli (23.55 Uhr) bis 6. Juli (4 Uhr) sowie vom 4. bis 30. September notwendig. Es wird Schienenersatzverkehr angeboten, wie es hieß.

Im vergangenen September war das Stellwerk bei Gerwisch nahe Magdeburg abgebrannt und musste abgerissen werden.

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Benachbarte Stellwerke sollen Ausfall der Anlage teilweise kompensieren

Seit März sind die benachbarten Stellwerke Biederitz und Möser technisch gekoppelt, um den Ausfall der Anlage teilweise zu kompensieren.

Der Zugverkehr zwischen Magdeburg und Berlin erfolgt seitdem mit Einschränkungen auf der vielbefahrenen Strecke.

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