Autofahrer mit Handy am Steuer erwischt: Seine Ausrede geht nicht dreister

Magdeburg - Die Polizei erwischte am Montagabend einen Autofahrer mit Handy am Steuer im Magdeburger Zentrum. Die Ausrede des Mannes war unglaublich dreist.

Die Polizei kontrollierte einen Magdeburger (37), der mit Handy am Steuer erwischt wurde. (Symbolfoto)  © Jan Woitas/dpa

Gegen 19.30 Uhr erspähten die Polizeibeamten einen 37-jährigen Fahrer, der mit seinem Auto auf dem Schleinufer unterwegs war und am Steuer telefonierte.

Die Streife forderte den Magdeburger zum Anhalten auf, um ihn zu kontrollieren – dabei konnten die Beamten den 37-Jährigen die gesamte Zeit über beobachten.

Als die Polizisten ihn ansprachen, war der Autofahrer auf den Rücksitz seines Wagens gekrochen und behauptete, selbst nicht hinter dem Steuer gesessen zu haben.

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Der eigentliche Fahrer des Wagens sei nicht mehr vor Ort, behauptete er, konnte aber auch keine Angaben zu dieser vermeintlichen Person machen.

Auch gab er den Beamten gegenüber an, sowohl keinen Führerschein zu besitzen als auch Bier getrunken zu haben, weswegen er ja erst recht nicht mehr hätte fahren können.

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Seine Lügen halfen ihm nicht. Der 37-Jährige wurde auf die Polizeiwache mitgenommen und muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Nutzung eines Mobiltelefons am Steuer verantworten.

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