Kippen-Schmuggler fliegt wieder auf: Zoll verhindert großen Steuerschaden
Magdeburg - Erneut ging Zollbeamten des Hauptzollamtes Magdeburg ein Schmuggler ins Netz. Auf der A2 versuchte der Wiederholungstäter, Zehntausende gefälschte Zigaretten aus Polen nach Deutschland zu bringen.
Insgesamt über 51.000 Stück soll der Mann in seinem Auto transportiert haben, teilte das Hauptzollamt Magdeburg mit.
Hätte der Mann mit dem Schmuggel Erfolg gehabt, wäre ein Schaden von etwa 10.600 Euro entstanden, hieß es.
Der Fund erfolgte bereits am 30. Januar. Damals sei den Beamten ein Auto mit polnischem Kennzeichen bei Magdeburg in Fahrtrichtung Hannover aufgefallen. Es kam zu einer Kontrolle.
"Diese [Zigaretten] waren zum Teil mit polnischen Steuerzeichen oder ohne jegliche Steuerzeichen versehen. Anhand der Indizien ist von gefälschten Waren auszugehen", teilt Sebastian Schultz, Pressesprecher des Hauptzollamts Magdeburg, mit.
Während der Kontrolle fiel den Beamten auf, dass der Schmuggler nicht zum ersten Mal mit dem Zoll zu tun hatte. Durch einen Datenabgleich konnte festgestellt werden, dass der Mann vor rund zwei Jahren schon einmal ins Visier der Zöllner geraten war.
Bereits damals soll der aus Polen stammende Mann versucht haben, Zigaretten nach Deutschland zu schmuggeln.
Gegen ihn wurde jetzt ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Hannover übernommen.
Titelfoto: Hauptzollamt Magdeburg
