Magdeburg/Berlin - Seit Monaten ermittelt das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen-Anhalt gegen vier russische Brüder und einen Bulgaren. Ihnen wird Handel mit Drogen vorgeworfen. Jetzt schlugen die Beamten in Magdeburg und Berlin zu.
Bereits am Montag wurden in mehreren Objekten in Magdeburg und in einer Wohnung in Berlin Durchsuchungen durchgeführt, teilte das LKA mit.
Die mutmaßlichen Tatverdächtigen im Alter zwischen 27 und 32 Jahren leben in Sachsen-Anhalt. Neben dem Handel mit Drogen wird ihnen auch das Durchführen mehrerer Raub- und Erpressungstaten vorgeworfen. Zusätzlich besteht der Verdacht auf Geldwäsche.
Das Spezialeinsatzkommando (SEK) konnte am Montag einen der Männer festnehmen.
Bei den Durchsuchungen entdeckten die Einsatzkräfte zahlreiche Beweismittel wie Messer, Maskierungen, Handys, elektronische Speichermedien, verschreibungspflichtige Dopingmittel sowie eine Machete.
Auch Schmuck und Bargeld in vierstelliger Höhe wurde sichergestellt, hieß es.
Dem Mann und seinen noch flüchtigen Komplizen droht eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren, teilte ein Sprecher des LKA mit.