Magdeburg - Viele der im Magdeburger Fundbüro abgegebenen Gegenstände werden nicht abgeholt. Jetzt startet die Stadt eine Versteigerung.
Zum sogenannten "freihändigen Verkauf" stehen zehn Fahrräder, ein Kinderlaufrad und drei Armbänder, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.
Wie bei einer Auktion üblich, erhält derjenige den Zuschlag, der das höchste Gebot für einen Gegenstand abgegeben hat.
Allerdings sieht niemand der weiteren Kaufinteressenten die derzeit höchste abgegebene Summe. Denn die Gebote werden schriftlich in einem verschlossenen Umschlag an das Fundbüro übermittelt.
Dies geschieht entweder auf dem Postweg oder persönlich.
Geplant ist die Aktion bis zum 13. Februar. Erst danach wird geschaut, welcher Interessent das meiste Geld geboten hat.
Wer mitmachen möchte, muss jedoch ein paar Dinge beachten. Denn je nach Gegenstand gelten unterschiedliche Mindestgebote.
Fundbüro-Versteigerung in Magdeburg: Mindestbetrag für teures Armband
Generell liegt der Mindestbetrag bei 5 Euro. Weil das unter der Nummer 14 gelistete Armband der Marke "Pandora" höherwertig ist, liegt hier der Mindestbetrag bei 150 Euro.
Wer den Zuschlag erhält, ist anschließend dem Kauf und der Abholung des Produktes verpflichtet.
"Alle Fundsachen werden im augenscheinlichen Zustand und unter Ausschluss jeder Gewährleistung veräußert", teilte das Fundbüro mit.
Zum Zustand und der Funktionsfähigkeit könne keine Aussage getätigt werden.
Alle Fundsachen der aktuellen Versteigerung und wie man daran teilnehmen kann, ist auf der Webseite der Stadt Magdeburg zu sehen.