Uber-Ärger in Magdeburg - Mindestpreise sollen jetzt regeln
Magdeburg - In Magdeburg ärgern sich zahlreiche Taxiunternehmen über Mietwagendienste wie Uber, die sie mittlerweile in Existenznöte bringen. Jetzt soll es jedoch eine mögliche Lösung für das Problem geben.
Dumpingpreise des aus Amerika stammenden Unternehmens machen den örtlichen Taxifahrern zu schaffen. Nach dem Start von Uber im Oktober 2025 warnte die Taxigesellschaft unmittelbar vor ungleichen Wettbewerbsbedingungen.
Wie die Volksstimme berichtet, werden die Uber-Fahrten in der App oftmals viel günstiger angeboten als bei Taxis und nur halb so teuer.
Mindestpreise, wie auch Hannover und Heidelberg sie bereits eingeführt haben, sollen nun auch den "Fahrdienstmarkt" in Magdeburg regeln.
Die Dumpingpreise und -löhne sollen in einem Neuantrag der Fraktion Die Linke ausgebremst werden, hieß es weiter.
Der Fraktion ginge es unter anderem darum, Tarifbeschäftigung zu fördern und eine Reglementierung, um eine Entgrenzung auf dem Markt zu verhindern. Der Entscheid steht derzeit noch aus.
Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa
